Kreuz und Quer [2018.01.16]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2018.01.16] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Guggenberger, Christoph [Redaktion]
[GND
]
Farrelly, Patrick [Gestaltung] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.01.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08358 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Jahas Versprechen
Jaha Dukureh ist eine Frauenrechts-Aktivistin aus Gambia, die sich vor allem gegen weibliche Genitalverstümmelung engagiert. 1989 oder 1990 in Gambia als Tochter eines Imams geboren, wurde sie selbst im Alter von nur einer Woche beschnitten. Bei ihr wurde die Form der "Pharaonischen Beschneidung" praktiziert, eine dramatische Verstümmelung der Geschlechtsorgane. Mit 15 wurde sie zwangsverheiratet. Nach dem Scheitern dieser "arrangierten Ehe" zog sie mit 17 in die USA, nach Atlanta, und absolvierte dort ein Bachelorstudium. Nach ihrer Graduierung gründete sie die Organisation "Safe Hands For Girls", eine Non-Profit-Organisation gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Eine beeindruckende Dokumentation über das Engagement einer mutigen und selbstbewussten Frau.
Jaha Dukureh ist eine Frauenrechts-Aktivistin aus Gambia, die sich vor allem gegen weibliche Genitalverstümmelung engagiert. 1989 oder 1990 in Gambia als Tochter eines Imams geboren, wurde sie selbst im Alter von nur einer Woche beschnitten. Bei ihr wurde die Form der "Pharaonischen Beschneidung" praktiziert, eine dramatische Verstümmelung der Geschlechtsorgane. Mit 15 wurde sie zwangsverheiratet. Nach dem Scheitern dieser "arrangierten Ehe" zog sie mit 17 in die USA, nach Atlanta, und absolvierte dort ein Bachelorstudium. Nach ihrer Graduierung gründete sie die Organisation "Safe Hands For Girls", eine Non-Profit-Organisation gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Eine beeindruckende Dokumentation über das Engagement einer mutigen und selbstbewussten Frau.
Mütter in Schande
In Marokko ist es einer unverheirateten Frau streng verboten, eine sexuelle Beziehung zu einem Mann einzugehen. Noch schlimmer wird ihre Situation, wenn sie schwanger wird, ohne mit dem Kindsvater verheiratet zu sein. Die junge Marokkanerin Hafida ist ledig und mit einem Mann liiert. Als sie feststellt, dass sie ein Kind erwartet, flüchtet sie aus ihrer Heimatstadt El Jadida nach Tanger, um in der Anonymität der Großstadt ihren Sohn aufzuziehen. Einige Jahre später kehrt sie nach El Jadida zurück, doch sie stößt auf erbitterte Ablehnung ihrer männlichen Familienmitglieder. Denn in Marokko gelten uneheliche Mütter als Huren und ihre Kinder als unerwünschte Bastarde. Doch Hafida trotzt diesem bitteren Vorurteil und kämpft erfolgreich für die Rehabilitierung lediger Mütter.
In Marokko ist es einer unverheirateten Frau streng verboten, eine sexuelle Beziehung zu einem Mann einzugehen. Noch schlimmer wird ihre Situation, wenn sie schwanger wird, ohne mit dem Kindsvater verheiratet zu sein. Die junge Marokkanerin Hafida ist ledig und mit einem Mann liiert. Als sie feststellt, dass sie ein Kind erwartet, flüchtet sie aus ihrer Heimatstadt El Jadida nach Tanger, um in der Anonymität der Großstadt ihren Sohn aufzuziehen. Einige Jahre später kehrt sie nach El Jadida zurück, doch sie stößt auf erbitterte Ablehnung ihrer männlichen Familienmitglieder. Denn in Marokko gelten uneheliche Mütter als Huren und ihre Kinder als unerwünschte Bastarde. Doch Hafida trotzt diesem bitteren Vorurteil und kämpft erfolgreich für die Rehabilitierung lediger Mütter.