Heimat Fremde Heimat [2018.01.28]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2018.01.28] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Iordanopoulos, Lakis [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.01.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08436 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Die Flüchtlingsmama – In Memoriam Ute Bock
Sie stand für ein Österreich, das Schutzsuchenden entgegenkommt, das ohne Misstrauen wegen angeblichen "Asylmissbrauchs" hilft: Ute Bock – die „Mama“ der Flüchtlinge, wie man sie nannte - ist am 19. Jänner um 4:40 Uhr im Alter von 75 Jahren verstorben.
Ihr Tod ist nicht nur ein Verlust für ihre Schützlinge. Durch ihren Tod wird die Gesellschaft ein Stück von menschlichen Wärme, die sie verspüren ließ, ärmer. Mehmet Akbal berichtete vor 10 Jahren über die Arbeit von Ute Bock und redete mit ihr über ihr Engagement für die Menschlichkeit.
Sie stand für ein Österreich, das Schutzsuchenden entgegenkommt, das ohne Misstrauen wegen angeblichen "Asylmissbrauchs" hilft: Ute Bock – die „Mama“ der Flüchtlinge, wie man sie nannte - ist am 19. Jänner um 4:40 Uhr im Alter von 75 Jahren verstorben.
Ihr Tod ist nicht nur ein Verlust für ihre Schützlinge. Durch ihren Tod wird die Gesellschaft ein Stück von menschlichen Wärme, die sie verspüren ließ, ärmer. Mehmet Akbal berichtete vor 10 Jahren über die Arbeit von Ute Bock und redete mit ihr über ihr Engagement für die Menschlichkeit.
Einsatz für die Menschlichkeit - SOS-Mitmensch feiert sein 25-jahriges Jubiläum
Am 10.Dezember 1992 wurde die unabhängige Menschenrechtsorganisation von André Heller, Rudolf Scholten und Willi Resetarits u. a. gegründet. Der Anlass: Das von der FPÖ geplante „Österreich zuerst“ Volksbegehren. „Heute haben sich genau jene Geisteshaltungen politisch durchgesetzt, gegen die wir damals auf die Straße gegangen sind“, beklagen ehemalige Gründungsmitglieder von SOS-Mitmensch. Bei der diesjährigen Jubiläumsfeier im Burgtheater riefen Elfriede Jelinek, Doron Rabinovici und andere prominente Unterstützer zu mehr Engagement und Mitmenschlichkeit auf. Čedomira Schlapper berichtet.
Am 10.Dezember 1992 wurde die unabhängige Menschenrechtsorganisation von André Heller, Rudolf Scholten und Willi Resetarits u. a. gegründet. Der Anlass: Das von der FPÖ geplante „Österreich zuerst“ Volksbegehren. „Heute haben sich genau jene Geisteshaltungen politisch durchgesetzt, gegen die wir damals auf die Straße gegangen sind“, beklagen ehemalige Gründungsmitglieder von SOS-Mitmensch. Bei der diesjährigen Jubiläumsfeier im Burgtheater riefen Elfriede Jelinek, Doron Rabinovici und andere prominente Unterstützer zu mehr Engagement und Mitmenschlichkeit auf. Čedomira Schlapper berichtet.
Kid Pex – ein Portrait des Hiphop Musikers mit kroatischen Wurzeln
Petar Rosandić, mit dem Künstlernamen "Kid Pex", ist ein kroatischstämmiger Musiker und Journalist. Die Texte seiner Hiphop–Musik erzählen von seiner Abneigung gegen Rechtsextremismus, über das Engagement für Flüchtlinge und Randgruppen, bis hin zu seinen persönlichen Krisen als Kind einer Migrantenfamilie. Mit seinem berühmtesten Song "Keep it Jugo, do it Schwabo"- spricht er einer ganzen Generation von Migrantenkindern aus der Seele. Einer Generation, die trotz eines österreichischen Passes hierzulande immer noch als Nicht-Österreicher betrachtet, gleichzeitig aber in den Heimatländern ihrer Eltern als Ausländer wahrgenommen werden. Dalibor Hýsek hat Kid Pex portraitiert.
Petar Rosandić, mit dem Künstlernamen "Kid Pex", ist ein kroatischstämmiger Musiker und Journalist. Die Texte seiner Hiphop–Musik erzählen von seiner Abneigung gegen Rechtsextremismus, über das Engagement für Flüchtlinge und Randgruppen, bis hin zu seinen persönlichen Krisen als Kind einer Migrantenfamilie. Mit seinem berühmtesten Song "Keep it Jugo, do it Schwabo"- spricht er einer ganzen Generation von Migrantenkindern aus der Seele. Einer Generation, die trotz eines österreichischen Passes hierzulande immer noch als Nicht-Österreicher betrachtet, gleichzeitig aber in den Heimatländern ihrer Eltern als Ausländer wahrgenommen werden. Dalibor Hýsek hat Kid Pex portraitiert.