Hohes Haus [2018.02.04]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hohes Haus
Katalogzettel
| Titel | Hohes Haus [2018.02.04] |
| Titelzusatz |
Das Parlamentsmagazin |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pawlicki, Patricia [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.02.04 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Parlament ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08481 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hohes Haus |
Information
Inhalt
Rollenspiele
Debatten im Parlament sind oft heftig, speziell vor Wahlen. Umso überraschender die Härte der Debatte in dieser Woche. Dabei ging es nicht nur Regierung gegen Opposition, es war vor allem der permanente Schlagabtausch zwischen Freiheitlichen und Sozialdemokraten, der überraschte. Es schien, als hätte sich die SPÖ in ihrer neuen Rolle als Oppositionspartei mittlerweile eingerichtet und den Kampf um die „kleinen Leute“, die längst mehrheitlich FPÖ wählen, ins Zentrum ihrer Strategie gerückt. Das rot-blaue Wortduell hat sich jedenfalls durch den gesamten Tag gezogen, nicht zuletzt die Affäre um das Liederbuch der Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt hat die Wogen hochgehen lassen. Kathrin Pollak war dabei.
Debatten im Parlament sind oft heftig, speziell vor Wahlen. Umso überraschender die Härte der Debatte in dieser Woche. Dabei ging es nicht nur Regierung gegen Opposition, es war vor allem der permanente Schlagabtausch zwischen Freiheitlichen und Sozialdemokraten, der überraschte. Es schien, als hätte sich die SPÖ in ihrer neuen Rolle als Oppositionspartei mittlerweile eingerichtet und den Kampf um die „kleinen Leute“, die längst mehrheitlich FPÖ wählen, ins Zentrum ihrer Strategie gerückt. Das rot-blaue Wortduell hat sich jedenfalls durch den gesamten Tag gezogen, nicht zuletzt die Affäre um das Liederbuch der Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt hat die Wogen hochgehen lassen. Kathrin Pollak war dabei.
Zukunftssicherung
Bildung, Wissenschaft und Forschung sind die zentralen Bereiche der Zukunftssicherung Österreichs sagte diese Woche Bildungsminister Heinz Faßmann in seiner Erklärung vor dem Nationalrat. Zentraler Aspekt der Zukunftssicherung ist eine nachhaltige Stärkung der Universitäten. Doch die Zustände an den österreichischen Universitäten sind alles andere als rosig. Studenten, die bei Vorlesungen auf dem Boden sitzen und keine Plätze in Seminaren bekommen, sind keine Seltenheit. Faßmann kündigte deshalb mehr Geld für die Unis an, wobei sich die Berechnung künftig nach der Summe der betreuten Studierenden richtet. Geplant ist auch die Ausweitung von Aufnahmeverfahren und Zugangsbeschränken bei zu großem Andrang. Die Opposition hat unterschiedlich darauf reagiert, die Hochschülerschaft lehnt Faßmanns Pläne rundheraus ab, berichtet Maximilian Biegler.
Gast im Studio ist NEOS-Chef Matthias Strolz
Bildung, Wissenschaft und Forschung sind die zentralen Bereiche der Zukunftssicherung Österreichs sagte diese Woche Bildungsminister Heinz Faßmann in seiner Erklärung vor dem Nationalrat. Zentraler Aspekt der Zukunftssicherung ist eine nachhaltige Stärkung der Universitäten. Doch die Zustände an den österreichischen Universitäten sind alles andere als rosig. Studenten, die bei Vorlesungen auf dem Boden sitzen und keine Plätze in Seminaren bekommen, sind keine Seltenheit. Faßmann kündigte deshalb mehr Geld für die Unis an, wobei sich die Berechnung künftig nach der Summe der betreuten Studierenden richtet. Geplant ist auch die Ausweitung von Aufnahmeverfahren und Zugangsbeschränken bei zu großem Andrang. Die Opposition hat unterschiedlich darauf reagiert, die Hochschülerschaft lehnt Faßmanns Pläne rundheraus ab, berichtet Maximilian Biegler.
Gast im Studio ist NEOS-Chef Matthias Strolz
Landessache
Die Liederbuch-Affäre rund um den niederösterreichischen FPÖ-Spitzenkandidaten Udo Landbauer und der Weigerung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, mit diesem in der Landesregierung zusammenzuarbeiten, hat auch daran erinnert, wie unterschiedlich die Landesverfassungen sind und sich die Landesregierungen zusammensetzen. Udo Landbauer ist mittlerweile zurückgetreten, der Sitz in der Landesregierung ist der FPÖ aber sicher, denn Niederösterreich setzt seine Landesregierung nach dem Proporzsystem zusammen. In den meisten anderen Bundesländern herrscht das Mehrheitsprinzip. Wien ist ein Sonderfall. Claus Bruckmann hat sich angeschaut, was die Vor - und Nachteile der Systeme sind.
Die Liederbuch-Affäre rund um den niederösterreichischen FPÖ-Spitzenkandidaten Udo Landbauer und der Weigerung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, mit diesem in der Landesregierung zusammenzuarbeiten, hat auch daran erinnert, wie unterschiedlich die Landesverfassungen sind und sich die Landesregierungen zusammensetzen. Udo Landbauer ist mittlerweile zurückgetreten, der Sitz in der Landesregierung ist der FPÖ aber sicher, denn Niederösterreich setzt seine Landesregierung nach dem Proporzsystem zusammen. In den meisten anderen Bundesländern herrscht das Mehrheitsprinzip. Wien ist ein Sonderfall. Claus Bruckmann hat sich angeschaut, was die Vor - und Nachteile der Systeme sind.