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erLesen [2018.02.13]

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Katalogzettel

Titel erLesen [2018.02.13]
Urheber/innen und Mitwirkende Sichrovsky, Heinz [Moderation] [GND ]
Koller, Dagmar [Interviewte/r] [GND ]
Scheuba, Florian [Interviewte/r] [GND ]
Eisenberg, Paul Chaim [Interviewte/r] [GND ]
Javor, Ernst [Interviewte/r]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2018.02.13 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-08570

Information

Inhalt

Am Faschingsdienstag präsentiert Heinz Sichrovsky eine erLesen-Spezialausgabe im Zeichen des Humors und der Unterhaltung. Seine Gäste sind Sängerin Dagmar Koller, Kabarettist Florian Scheuba und die Meister des jüdischen Witzes Paul Chaim Eisenberg und Erwin Javor.

Wann ist ein Witz gelungen? Worüber darf man nicht lachen? Und kann Satire dem Weltgeschehen noch die Stirn bieten? Bei Heinz Sichrovsky dreht sich diesmal alles um ein Thema, das in den zwangsfröhlichen Faschingstagen oft vermisst wird: Humor.

„Ich lache von Herzen gerne“, gesteht Dagmar Koller. Sie ist die Grande Dame Österreichs – Musicalstar, Schauspielerin, Moderatorin, einstige First Lady von Wien. Einen Auszug ihrer Erlebnisse und glorreichen Begegnungen („Ich habe viel Verrücktes hinter mir“) bietet der Fotoband „Goldene Zeiten“. Die Erinnerungen lassen Koller aber auch wehmütig werden: „Früher gab es mehr Romantik im Leben.“ Was sie vom Villacher Fasching hält, warum sie in ihren Gedanken ein Kind geblieben ist und ein Mann zu sein eine Kunst ist, erzählt sie in der ORF-III-Bücherwelt.

Ob als „Staatskünstler“, Kolumnist oder auf der Bühne – Florian Scheuba ist einer der scharfsinnigsten Satiriker der Gegenwart. Am 20. Februar feiert sein neues Soloprogramm „Folgen Sie mir auffällig!“ die offizielle Premiere. Dass aus Satire Ernst werden kann, hat er vor kurzem selbst erfahren: „Es ist schon ein bisschen erschütternd, wenn eine Pointe, die vor dreißig Jahren noch als arg und grenzwertig empfunden wurde, in der Realität ankommt.“ Einschränkungen möchte Scheuba nicht akzeptieren: „Man kann über alles Witze machen, es kommt auf den Witz selbst an – und den Sprecher.“ Außerdem sinniert Scheuba, ob es heutzutage noch Wahrheiten gibt und Fußballer Philosophen sind.

Auf die Frage, wie man leben soll, hat Paul Chaim Eisenberg eine vernünftige Antwort gefunden – nämlich mit Witz, Selbstironie und Gelassenheit. 33 Jahre war Eisenberg Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde Wiens, jetzt ist er in „Halbpension“, wie er selbst sagt. „Und trotzdem arbeite ich mehr als je zuvor.“ An seiner Sammlung jüdischer Witze und weltlicher Weisheit lässt er im Buch „Auf das Leben“ teilhaben. Bei Heinz Sichrovsky erzählt er einige seiner liebsten Witze, worüber er gar nicht lachen kann und gewohnt scharfzüngig, was er von der Bundesregierung hält.

„Der jüdische Witz ist etwas Besonderes – er lebt von der traurigen Pointe“, sagt Unternehmer Erwin Javor. „Ich bin ein Zebra“ ist der Titel seines literarischen Debüts, das von der untergegangenen Welt der Ostjuden erzählt und gleichzeitig seinen Eltern ein Denkmal setzt. Dazwischen streut Javor seine liebsten Witze ein. Bei erLesen plaudert der Gründer des Unternehmens „Frankstahl“, der auch als Herausgeber und Kolumnist tätig war, über seine Begegnungen mit Gerhard Bronner, erzählt, was ihm besonders peinlich ist und gibt zudem seine liebsten Flüche zum Besten.

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