Camp im Kino
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Katalogzettel
| Titel | Camp im Kino |
| Titelzusatz |
Film & Theorie |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Leitich, Hans Christian
Depot [Veranstalter] |
| Datum |
2005.11.11 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Depot [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Kultur ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] VKAVHS [Videokassette, VHS] |
Information
Inhalt
aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: Regisseur Wayne Kramer gibt in seinem Film The Cooler Wohleingeführtem eine neue Wendung: dem Genre des Melodrams, der Idee eines „Spielerparadieses“, dem Sprichwort vom „Glück im Spiel und Pech in der Liebe“. Er tut dies auf eine doppelbödige Weise, die über ironisch-postmodernes Collagieren hinaus in die als Camp bezeichnete Ästhetik hineinreicht. Camp ist ein Begriff, der – vor achtzig Jahren geprägt – in den sechziger Jahren von Susan Sontag in einem folgenreichen Essay umrissen wurde. Er beschreibt eine Art der ästhetischen Produktion und Rezeption, die gekennzeichnet ist durch Übertreibung, Stilisierung und Ironie, verbunden mit einem gewissen Pathos und der Aura von Kult und Theatralik. Hans Christian Leitich, Filmredakteur The Cooler (R: Wayne Kramer, USA 2003) wird um 19.00 im cinemagic, gezeigt.