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Was tun - Aktuelle Beispiele zu Interventionskunst und Aktivismus

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Katalogzettel

Titel Was tun - Aktuelle Beispiele zu Interventionskunst und Aktivismus
Titelzusatz 08.12.2000 bis 10.12.2000
Urheber/innen und Mitwirkende Goldenberg, David
Raunig, Gerald [GND ]
Minnich, Thomas
Thiene, Federica
Mantovani, Stefania
Depot [Veranstalter]
Datum 2000.12.09 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Depot [Aufnahmeort]
Schlagworte Kultur ; Kongress ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
VKAVHS [Videokassette, VHS]

Information

Inhalt

aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Aktivismus in Großbritannien David Goldenberg (Künstler, London) Monitoring: Andrea Hubin (Kunsthistorikerin) Goldenberg wird ausgehend von Steven Willats, John Latham, Art in Ruins, Rasheed Araen und Gustav Metzger die Rezeption aktivistischer Kunst erläutern. Er geht der Frage nach, wie die historischen Praktiken in den Ausstellungen Democracy und Protest and Survive dargestellt wurden und wie sich ein neues Konzept jenseits der zwei Ausstellungen entwickeln lässt, das auf den heutigen Praktiken von Platform, Poster Studios und Homeless Projects basiert.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Großeltern der Interventionskunst Gerald Raunig (Philosoph, Wien) Monitoring: Paul Jandl (Neue Zürcher Zeitung). In einigen exemplarischen Ansätzen soll die politische Ästhetik der 20er und 30er Jahre auf ihre Vorläuferrolle für die interventionistischen und aktivistischen Projekte der Neunziger überprüft werden. Jenseits der pastoralen Modelle von Community Art oder Public Art werden Aktivitäten besprochen, die ihre Bedeutung in der Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen, also vorrangig in präproduktiven Terrains, erlangen.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Interventionen für Randgruppen Erwin Posarnig, Thomas Minnich (KUNST://ABSEITS VOM NETZ, Graz) Monitoring: FE Rakuschan (Kunst- und Medientheoretiker, Wien) Die KünstlerInnengruppe KUNST://ABSEITS VOM NETZ interveniert seit 1996 im Grazer Stadtraum mit Langzeit-Kunstprojekten für eine Verbesserung der Lebensumstände gesellschaftlich marginalisierter Menschen. Zum Beispiel, um bei den Verantwortlichen der Stadt Graz ein Weiterdenken einzuleiten, was die Frage der Unterbringung von Wohnungslosen betrifft.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Operare instead of opera Federica Thiene, Stefania Mantovani (Artway of thinking, Mogliano/Italien) Monitoring: Martin Fritz (Kurator, Wien/Frankfurt) In ihrer künstlerischen Arbeit verändern AWOT (Artway of thinking) die Malpalette, die nun aus einem sozialen Umfeld und aus lokalen Ressourcen besteht. Die Werke sind auch keine Abbildungen der Wirklichkeit mehr, sondern Prozesse der Wirklichkeitsveränderung. Das Projekt Oltre il Parco dei Sapori hatte zum Ziel, das Gebiet der Val Liona für neue Formen touristischer und kultureller Ökonomie zu öffnen.

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