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Was tun - Aktuelle Beispiele zu Interventionskunst und Aktivismus

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Katalogzettel

Titel Was tun - Aktuelle Beispiele zu Interventionskunst und Aktivismus
Titelzusatz 08.12.2000 bis 10.12.2000
Urheber/innen und Mitwirkende Geva, Avital
Geva, Ada
Larner, Celia
Hunter, Ian
Depot [Veranstalter]
Datum 2000.12.08 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Depot [Aufnahmeort]
Schlagworte Kultur ; Kongress ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
VKAVHS [Videokassette, VHS]

Information

Inhalt

aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Zum Symposium Pascale Jeannée (WochenKlausur, Wien) Das Symposium Was tun soll zeigen, dass es weltweit
eine Kunst gibt, die sich in ökologische, politische oder soziale Belange einmischt, um Veränderungen herbeizuführen. Der Ärger über die gegenwärtige Regierung in Österreich darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass
es schon vor dieser Zustände gegeben hat, denen die Kunst wenig entgegensetzen konnte. Kann Kunst überhaupt etwas verändern oder ist sie lediglich zur symbolischen Kritik verdammt? Eine Kunst, die geübt ist, an politischen Prozessen teilzuhaben, kann mehr tun.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Handeln statt Handel Wolfgang Zinggl (WochenKlausur, Wien) Die Bedeutung des Wortes Kunst ändert sich, wenn
diesem weniger ihr Fetischcharakter und die damit verbundenen Kunstwaren subsumiert werden, sondern immaterielle Werke, die zur Veränderung und Verbesserung ökologischer, politischer oder sozialer Verhältnisse beitragen. Langfristig sollte es möglich sein, eine aktivistische Kunstpraxis im Bewusstsein der Menschen besser zu verankern. Dazu braucht es Beispiele für eine Kunst, die mit der Politik verwandt
ist und auf sie einwirkt.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Was muss geschehen? Bruce Barber (Professor für Media Art und Visual Cultural Studies am Nova Scotia College
of Art and Design, Halifax, Kanada) Monitoring: Uwe Mattheiss (Süddeutsche Zeitung) Ist es notwendig, die operativen Instrumente der historischen Avantgarde heute wiederzubeleben? Wenn ja, lässt sich dies ohne einen Rückgriff auf die Ideologie des Avantgardismus (Nicos Hadjinicolaou) bewirken? In Bruce Barbers Referat werden die beiden Fragen im Kontext einer kritischen Auslegung der Entwicklungsrichtungen operativer Formen der Kunst seit den 60er Jahren behandelt. Dabei werden einige wichtige Begriffe der aktivistischen Kunst veranschaulicht: Intervention, direkte, exemplarische und kommunikative Handlung.
aus der Festschrift Zehn Jahre Depot, diverse Autoren, http://www.depot.or.at/files/depot_10jahre.pdf: Solarkocher im Süden und bei uns Andreas Wegner (Künstler, Berlin) Monitoring: Eva Menasse (Frankfurter Allgmeine Zeitung) In der Vorbereitungsphase zum Kunstprojekt Point of Sale, das von Dezember 1998 bis November 1999 in Wien konventionelle Produkte neben ökologischen anbot, trug Andreas Wegner auch Materialien zur Lebensmitteltechnologie zusammen. Dabei fiel ihm die Broschüre Solarkocher im Süden und bei uns von Ingrid Astaudt (herausgegeben von Dienste in Übersee) in die Hände. Das Heft beschreibt Sonnenöfen und solare Kochanlagen, mit denen Mahlzeiten für mehrere hundert Menschen zubereitet werden können.

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