KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager
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Katalogzettel
| Titel | KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager |
| Titelzusatz |
Buchenwald als Wirtschaftsfaktor |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gebhardt, Ute [Gestaltung]
[GND
]
ARD-alpha [Sendeanstalt] Mitteldeutscher Rundfunk [Produzent] |
| Datum |
2015.04.06 [Sendedatum] 2012 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik ; Gesellschaft ; Völkermord und Holocaust ; Faschismus und Nationalsozialismus ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-06030 |
Information
Inhalt
Im Juli 1937 wurden auf dem Ettersberg bei Weimar Bäume gerodet - von Häftlingen. Dies war der Baubeginn für das größte Konzentrationslager im "Deutschen Reich": Ein gigantisches System aus 136 Nebenlagern in allen Gegenden Deutschlands. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Buchenwald systematisch ausgeweitet, zu einem "Netzwerk" der Zwangsarbeit. Die deutsche Industrie - nicht nur die Rüstung - "mietete" bei der SS billige Arbeitskräfte zu menschenunwürdigen Bedingungen. Einige der Nebenlager sind heute spurlos verschwunden, wurden abgerissen, eingeebnet, überbaut. An anderen Orten erinnern nur ein paar Grabsteine oder Tafeln an die Leiden der Häftlinge. Oft aber sind die Lager noch deutlich erkennbar, stehen Baracken und Werkhallen bis heute.
Die Dokumentation "KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager" widmet sich dem Wirtschaftssystem des größten Konzentrationslagers im deutschen Reich.
Die Dokumentation "KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager" widmet sich dem Wirtschaftssystem des größten Konzentrationslagers im deutschen Reich.
Buchenwald wird heute meist nur als Gedenkstätte auf dem Ettersberg bei Weimar wahrgenommen. Doch das Lager war das größte KZ im deutschen Reich: Ein gigantisches System aus 136 Nebenlagern in allen Gegenden Deutschlands. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Buchenwald systematisch ausgeweitet – ein "Netzwerk" der Zwangsarbeit. Die deutsche Industrie – nicht nur die Rüstung – "mietete" bei der SS billigste Arbeitskräfte zu menschenunwürdigen Bedingungen. Die Dokumentation von Dr. Ute Gebhardt verknüpft die Chronologie der Nebenlager mit ausgewählten Biografien von Tätern und Opfern.