Mauthausen-Gedenkfeier ohne FPÖ – Abgrenzung oder Versöhnung?
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Im Zentrum
Katalogzettel
| Titel | Mauthausen-Gedenkfeier ohne FPÖ – Abgrenzung oder Versöhnung? |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Reiterer, Claudia [Diskussionsleiter/in]
Rosenkranz, Walter [Diskutant/in] Edtstadler, Karoline [Diskutant/in] Mernyi, Willi [Diskutant/in] [GND ] Mölzer, Andreas [Diskutant/in] [GND ] Uhl, Heidemarie [Diskutant/in] [GND ] Rabinovici, Doron [Diskutant/in] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.05.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Diskussion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-09112 |
| Gesamtwerk/Reihe | Im Zentrum |
Information
Inhalt
Österreich gedenkt in diesen Tagen der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Mauthausen vor 73 Jahren. Am Freitag wurde im Parlament in einer großen Veranstaltung unter Teilnahme der gesamten Staatsspitze der Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes gedacht, am Dienstag feiert Österreich den Tag der Kapitulation Hitlerdeutschlands als Tag der Freude. Bei der alljährlichen Mauthausen-Gedenkfeier auf dem Gelände des KZ Mauthausen am kommenden Sonntag werden auch diesmal keine Politiker der FPÖ eingeladen sein, auch wenn sie nun Teil der Bundesregierung sind. Die NS-Opferverbände haben schon in den 60er Jahren beschlossen, dass freiheitliche Politiker bei der Mauthausen-Feier unerwünscht sind. Ist das Festhalten an dieser Praxis nachvollziehbar? Wäre Dialog der bessere Weg? Hat die FPÖ ihre Vergangenheit genügend aufgearbeitet, um auch für die Opfer Gesprächspartner zu sein in einer Zeit, in der die Freiheitlichen den Vizekanzler stellen? Und wie soll Österreich mit dieser Situation in einer so sensiblen Angelegenheit umgehen?