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Kreuz und Quer [2018.05.08]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2018.05.08]
Urheber/innen und Mitwirkende Guggenberger, Christoph [Redaktion] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.05.08 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-09125
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Wie ein Baum ohne Früchte

Eine verheiratete, aber kinderlose Frau gilt in dem westafrikanischen Land Niger als Außenseiterin. Denn in Niger genießt eine Frau nur dann Respekt und gesellschaftliche Anerkennung, wenn sie möglichst viele Kinder zur Welt bringt. Wohl deshalb hat Niger auch die weltweit höchste Geburtenrate von 7,5 Kindern pro Frau. In ihrem filmischen Essay „Wie ein Baum ohne Früchte“ setzt sich die nigrische Regisseurin Aïcha Macky, selbst verheiratet und ungewollt kinderlos, mit dem Schicksal ihrer Leidensgenossinnen auseinander und hinterfragt, warum man ausschließlich den Frauen Schuld an der Kinderlosigkeit gibt.
Sister Mary von Nairobi

Die kleine Mary wächst in der Nachkriegszeit in einem Vorort Dublins in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie ist eines von sieben Kindern. Ihr Weg scheint vorgezeichnet - in einem erzkonservativen, katholischen Umfeld und Elternhaus. Die Schule, die erste große Liebe – vielleicht schon der Partner fürs ganze Leben? Doch diese Perspektive ist für Mary wenig attraktiv. Sie sucht das Abenteuer, wenn auch auf ungewöhnliche Weise: Der Orden „Sisters of Mercy“ bietet ihr eine Chance, das traditionsverhaftete Irland hinter sich zu lassen. Sie lässt sich nach Afrika versetzen und taucht dort ein, in eine nahezu unüberschaubare Welt der Not und Armut. Hier findet die temperamentvolle Frau ihr neues Zuhause – in den größten Armenvierteln Afrikas. Jenen von Nairobi. Das ist nun vierzig Jahre her . Heute gilt die mittlerweile 73 jährige als „Mutter der Kinder von Mukuru“. 800.000 Menschen leben in diesem - neben Kibera - größten Slum Nairobis. Sie gründet Schulen und Berufszentren für die Ärmsten der Armen gibt ihnen damit eine realistische Hoffnung auf ein Leben außerhalb dieser Hölle aus Elend, Gewalt und Verbrechen.

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