Erinnerung vergessen
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Katalogzettel
| Titel | Erinnerung vergessen |
| Titelzusatz |
Film & Theorie |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Depot [Veranstalter]
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| Datum |
2005.06.08 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Depot [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Kultur ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] VKAVHS [Videokassette, VHS] |
Information
Inhalt
aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: „Der Name Lampe muss vergessen werden“, notierte Kant einmal, nachdem er seinen langjährigen Diener hatte entlassen müssen. Bewusst-vergessen-Wollen ist ein Vorhaben, an dessen Erfolg gezweifelt werden darf. Was aber, wenn technische Prothesen diesen Vorgang erleichtern könnten? Wenn es durch einen gesellschaftlich sanktionierten, psychohygienischen Vorgang möglich wäre, unliebsame Erinnerungen aus dem Gedächtnis zu verbannen? Dieses Gedankenexperiment unternimmt Michel Gondrys vielschichtiger Beziehungsthriller Eternal Sunshine of the Spotless Mind. Und setzt sich dabei wie vor ihm schon Blade Runner, Memento oder der soeben neu aufgelegte Manchurian Candidate mit der Manipulierbarkeit des menschlichen Gedächtnisses auseinander. Ein weiteres What-if-Szenario über die Bedeutung des Gedächtnisses im Zeitalter einer fetischisierten Erinnerungskultur. Maya McKechneay, Filmkritikerin, sixpack film The Eternal Sunshine of the Spotless Mind (R: Michel Gondry, USA 2004) wird um 19.00 im cinemagic, 1010, Friedrichstr. 4, gezeigt.