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Amnestie und Boykott

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Katalogzettel

Titel Amnestie und Boykott
Titelzusatz Kulturpolitik der Nachkriegsjahre
Kein Bild vorhanden, nur Ton!
Urheber/innen und Mitwirkende Palm, Kurt [GND ]
Permoser, Manfred [GND ]
Rathkolb, Oliver [GND ]
Rosenberger, Sieglinde [Moderation] [GND ]
Depot [Veranstalter]
Datum 2005.06.15 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Depot [Aufnahmeort]
Schlagworte Kultur ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
VKAVHS [Videokassette, VHS]

Information

Inhalt

aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: Während kulturschaffenden Nazi-Sympathisanten durch maßgeschneiderte Amnestien ihr Berufsverbot nach dem Krieg bald wieder erlassen worden war, wurde der frisch eingebürgerte Brecht mit Boykott belegt. Eine bestimmte Kunst sollte aus ideologischen Gründen verhindert werden. Auch die Alliierten wussten die Macht der Kunst manipulativ einzusetzen, um die eigene Ideologie in ihrer jeweiligen Zone zu implementieren. Im Zuge des zunehmenden Konfliktes zwischen den Siegermächten kam es zu regelrechten Kulturmissionen. Welche Strategien der Instrumentalisierung von Theater, Film und Musik wurden im Österreich der Nachkriegszeit erprobt und welche Mechanismen der Kulturpolitik haben sich bewährt?

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