Das Ärgernis
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Katalogzettel
| Titel | Das Ärgernis |
| Titelzusatz |
Teil B |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Kühn, Dieter
[GND
]
Schnell, Raoul Wolfgang [Regie] [GND ] Saarländischer Rundfunk [Produzent] Hessischer Rundfunk [Produzent] |
| Datum |
1965 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-23758 |
Information
Inhalt
Teil der Sammlung Franz Hiesel
Dieter Kühn, der sich in vielen seiner Hörspiele der Aufdeckung der Praktiken totalitärer Staatsapparaturen gewidmet hat - fast immer bediente er sich dabei der Parabel - greift in seinem Hörspiel "Das Ärgernis" ein in realistische wenn auch nicht authentische Handlung gefaßtes Problem auf. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen steht ein evangelischer Pfarrer, der zu seiner ganzen Gemeinde in Widerspruch gerät, weil er den Konsequenzen des Christentums auch in der Politik nicht ausweichen will. Ihm geht der Ruf eines Pazifisten voraus. Im Presbyterium melden sich deswegen besorgte Stimmen. Als in einer Schülerzeitung ein Artikel erscheint, der sich kritisch mit der Bundeswehr auseinandersetzt, wird Ebbinghaus indirekt dafür verantwortlich gemacht. Er stellt sich in seinen Predigten hinter den Verfasser des Artikels und fragt, ob atomare Verteidigung und Christentum überhaupt miteinander zu vereinbaren sind. Mit dieser Fragestellung gibt Ebbinghaus jenen Stimmen recht, die vor seiner Amtseinsetzung gewarnt haben. Es gelingt ihnen, Ebbinghaus so weit zu isolieren, daß er "nicht mehr weiter weiß".