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Heimat Fremde Heimat [2018.07.01]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2018.07.01]
Urheber/innen und Mitwirkende Lenglinger, Stefan [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.07.01 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-09475
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Rettungsanker Lehrwerkstätte – bessere Bildungschancen für Migranten-Lehrlinge

„Ich habe mich ja um Lehrstellen beworben, aber wegen dem Kopftuch gab es für mich nur Absagen“, erzählt die 16-jährige Tschetschenin Toita. Sie will Konditorin werden und macht nun wie Tausende andere Jugendliche in Österreich eine überbetriebliche Lehrausbildung in einer vom AMS geförderten Lehrwerkstätte.

Bei Weidinger & Partner bemühen sich rund 200 Trainer/innen darum, schulische Defizite oder mangelhafte Sozialkompetenz bei ihren Klienten auszugleichen und sie fit für reguläre Betriebe zu machen. Im Jahr 2017 haben laut AMS 2.500 junge Menschen diesen „Rettungsanker“ gebraucht. Im Ballungszentrum Wien waren viele davon Migranten und auch Flüchtlinge.
Unternehmerin mit sozialer Ader

Die Jungunternehmerin und Designerin Annamaria Tolvaj näht Schultertaschen aus wasserabweisenden Stoffen. Nach dem persönlichen Motto „Wien ist wunderbar, wenn du eine Idee hast“ setzt die ungarisch-stämmige Designerin aus Siebenbürgen ihre eigenen Kreationen um.

Kaum auf eigenen Füßen, hilft sie schon anderen. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Arbeitsmarktservice zieht sie seit einigen Monaten ihr persönliches Integrationsprojekt durch. Sie gibt einer syrischen Flüchtlingsfrau die Möglichkeit, das Arbeitstraining zu absolvieren und so auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Dalibor Hýsek hat Annamaria Tolvaj in ihrer Werkstatt im 5. Wiener Gemeindebezirk besucht.
„Weitblicke“: Alice Schwarzer über den Islam

Alice Schwarzer präsentierte ihr neuestes Buch mit dem Titel „Meine algerische Familie“ in der Wiener Josefstadt. Über ihre Journalistenfreundin Djamila, die 1989 aus ihrer Heimat geflüchtet war, hat Schwarzer einen tiefen Einblick in die algerische Gesellschaft gewonnen.

Bei ihren häufigen Besuchen in Algerien freundete sie sich mit den streng muslimischen Familienmitgliedern ihrer Bekannten an und begann sich aus neuer Perspektive mit dem komplexen gesellschaftlichen Umgang des Westens mit dem Islam, zwischen Fremdenfeindlichkeit und radikalem Islamismus, auseinanderzusetzen.

In der „Heimat Fremde Heimat“-Reihe „Weitblicke“ spricht Alice Schwarzer mit Sabina Zwitter über ihren Kampf für Gleichberechtigung und Interkulturalität sowie ihre widerständige Großmutter, deren Auflehnung gegen das NS-Regime zum Grundstein für Schwarzers eigene Geisteshaltung wurde.

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