Prager Kreuzungen
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Katalogzettel
| Titel | Prager Kreuzungen |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lustig, Arnost
[GND
]
Horcicka, Jiri [Regie] [GND ] Raif, Karol [Übersetzer/in/Dolmetscher/in] Horcicka, Jiri [Bearbeiter/in] [GND ] Stoll, Günter [Sprecher/in] Joeres, Charlotte [Sprecher/in] [GND ] Zeckra, Helga [Sprecher/in] [GND ] Rilla, Walter [Sprecher/in] [GND ] Schramm, Günter [Sprecher/in] [GND ] Teichen, Deli-Maria [Sprecher/in] Dickow, Hans Helmut [Sprecher/in] [GND ] Sebald, Herbert [Sprecher/in] Witte, Günther [Sprecher/in] Leonhard, Herbert [Sprecher/in] Huth, Leo Sylvester [Sprecher/in] Paloff, Konstantin [Sprecher/in] [GND ] Norddeutscher Rundfunk [Produzent] Radio Bremen [Produzent] Hessischer Rundfunk [Produzent] |
| Datum |
1965.10.22 [Erst-Sendedatum] 1965 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-23760 |
Information
Inhalt
Teil der Sammlung Franz Hiesel
Stoll, Günter (Laponder) ; Joeres, Charlotte (Lorna) ; Zeckra, Helga (Erna) ; Rilla, Walter (Diener, Abbild, Josef Franz, Fremdenführer, Kellner) ; Schramm, Günter (Engländer) ; Teichen, Deli-Maria (Kusine) ; Dickow, Hans Helmut (Hausmeister) ; Sebald, Herbert (Erster Direktor) ; Witte, Günter (Zweiter Direktor) ; Leonhard, Herbert (Erster Prokurist) ; Huth, Leo Sylvester (Zweiter Prokurist) ; Paloff, Konstantin (Redakteur)
Der Großindustrielle Jochanan Laponder fährt mit Frau und Tochter zum Urlaub nach Prag, wo sein Großvater und Urgroßvater geboren wurden und wo er selbst als Kind aufgewachsen ist. Die erste Bekanntschaft mit der Stadt vermittelt ein Fremdenführer. Seltsamerweise erinnert der Fremdenführer an den Diener Josef Franz, der in den USA das Haus hütet. Ein Polizist wieder, den Frau Laponder nach dem Weg fragt, ist dem Fremdenführer ähnlich. Was bedeutet diese Ähnlichkeit der Dienenden? Vielleicht fällt Laponder hier zum erstenmal auf, dass diese Leute überhaupt ein Gesicht haben. In der ersten Nacht in Prag sehen sich die Laponders an eine Kreuzung gestellt. Sie können sich für die Wahrheit oder für ein Leben aus Lüge und Schein entscheiden. Als Jochanan gefragt wird, was er ist, zählt er auf, was er besitzt. Frau Lorna muss das Schicksal ihrer Familie nacherleben; Theresienstadt war nur ein Ortsname für sie, jetzt hat sie vor den Wänden mit den Namen ermordeter Juden geweint. Aber zwei Neffen haben überlebt, leben heute noch in Prag. An Verwandte hat Frau Lorna eigentlich nicht gedacht, als man sich für einen Urlaub in Prag entschloss. Am nächsten Morgen erzählen Mutter und Vater Laponder der fröhlich unbeschwerten Erna von ihren Alpträumen. Sind sie wirklich nur auf schlechten Schlaf zurückzuführen?