Hans Sima – Ein Politikerleben in turbulenter Zeit
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Hans Sima – Ein Politikerleben in turbulenter Zeit |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Sima, Hans [Interviewte/r]
[GND
]
Petritsch, Wolfgang [Interviewte/r] [GND ] Portisch, Hugo [Interviewte/r] [GND ] Sima, Ulrike [Interviewte/r] [GND ] Rathkolb, Oliver [Interviewte/r] [GND ] Sturm, Marjan [Interviewte/r] [GND ] Fischer, Heinz [Interviewte/r] [GND ] Schumi, Hans [Interviewte/r] Stritzl, Heinz [Interviewte/r] [GND ] Freund, Eugen [Interviewte/r] [GND ] Feldner, Josef [Interviewte/r] [GND ] Kreisky, Bruno [Redner/in] [GND ] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2015.05.02 [Sendedatum] 2015 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Geschichtswissenschaft ; Portrait ; Minderheiten ; Volksgruppe Slowen/innen ; Interview ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-06369 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
17 Jahre nach Ratifizierung des Staatsvertrages, im Juli 1972 verabschiedete die Regierung Kreisky ein Gesetz um die im Artikel 7 verankerten Minderheitenrechte auf zweisprachige Aufschriften endlich umzusetzen. Die Folge war, dass deutschstämmige Kärntner über Monate hinweg die zweisprachigen Schilder demontierten und demolierten – der so genannte "Ortstafelsturm". Landeshauptmann Hans Sima, ein wesentlicher Befürworter der zweisprachigen Ortstafeln erhielt noch 1970 für die SPÖ die absolute Mehrheit an Wählerstimmen bei den Kärntner Landtagswahlen. Seine unnachgiebige Haltung, die Umsetzung des Gesetzes immer weiter durchzuführen, kostete ihn zwei Jahre später massiv das Vertrauen der Bevölkerung. Auch in seiner eigenen Partei wurde er zu einer Art "Persona non grata". Eine Dokumentation vom Aufstieg und Fall eines Landeshauptmanns im Kontext des Zeitenwandels.