Komödie der Sprache - Komödie des Sprechens
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Katalogzettel
| Titel | Komödie der Sprache - Komödie des Sprechens |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Queneau, Raymond
[GND
]
Rübenach, Bernhard [Regie] [GND ] Lieck, Kurt [GND ] Hagen, Antje Hoeter, Gisela [GND ] Lapsien, Ingeborg [GND ] Bernhardt, Hanns Bülow, Friedrich von Dättel, Paul [GND ] Ebbinghaus, Kurt [GND ] Fleischmann, Herbert [GND ] Hilsbecher, Walter [GND ] Hüsch, Hanns Dieter [GND ] Keller, Gert [GND ] Rathke, Robert [GND ] Schulte, Elmar [GND ] Thiesen, Ludwig [GND ] SWF [Produzent] |
| Datum |
1961.04.15 [Erst-Sendedatum] 1961 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-23996 |
Information
Inhalt
Teil der Sammlung Franz Hiesel
Lieck, Kurt (Kommentar); Hagen, Antje; Höter, Gisela; Lapsien, Ingeborg; Bernhardt, Hanns; Bülow, Friedrich von; Dättel, Paul; Ebbinghaus, Kurt; Fleischmann, Herbert; Hilsbecher, Walter; Hüsch, Hanns Dieter; Keller, Gert; Rathke, Robert; Schulte, Elmar; Thiesen, Ludwig Mitwirkende (Musik): Ellbogen, Erhart (Klavier); Schatz, Hilmar (Cembalo); Bodensohn, Ernst (Flöte); Müller, Helmut (Fagott); Kindler, Maria (Harfe); Hering, Bernhard (Tuba); Seiler, Erich (Schlagzeug)
In einem Omnibus der Linie S, zur Mittagszeit: Ein junger Mann, langer Hals, Kordel um den Hut, streitet sich mit Fahrgästen. Er findet seinen freien Platz und setzt sich darauf. Zwei Stunden später trifft er vor der Gare Saint Lazare einen Freund, der ihm rät, einen Mantelknopf versetzen zu lassen. Diese unscheinbare Geschichte variiert der Autor neunundneunzigmal. Er stellt das Ergebnis philosophisch dar und als Klappentext, vulgär und preziös, als Verhör und als Sonett, aus der Perspektive eines Bauern und der eines Reaktionärs. Typen und Charaktere, Stilmittel und Formen parodiert er, wie sie sich alle um das Ereignis bemühen. Dann variiert er das Erlebnis durch eine Serie von Sprachspielen: Wortrallyes und totale Metaphern, Klangspiele, Buchstabenspiele, Buchstabenmutationen und fremdsprachliche Varianten. Je forcierter jedoch der Sprachapparat wird, desto mehr verschwindet das Ereignis: Sprache spricht über ein Irgendwas.