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Das Ende eines Halbschweins

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Katalogzettel

Titel Das Ende eines Halbschweins
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Kajzar, Helmut [GND ]
Kajzar, Helmut [Regie] [GND ]
Sander, Otto [Sprecher/in] [GND ]
WDR [Produzent]
Datum 1977.01.19 [Erst-Sendedatum]
1976 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-24018

Information

Inhalt

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Eine ungewöhnliche Perspektive: Die innere Stimme eines geschlachteten Schweins, dessen Körper in seine nutzbringenden Bestandteile zerlegt wird, berichtet über das banal-grausige Geschehen und wird dabei zunehmend klarer und versöhnlicher. Diese Verwandlung in umgekehrter Richtung ist ein "Monodram für zwei widersprüchliche innere Stimmen": Der entsetzte Schweinekörper verwandelt sich in illusionsloses Bewusstsein, das lebendige Schwein in seinen eigenen, von einem jugendlichen Beobachter fixierten Mythos. "Ja, es könnte gut sein, dass wir die Bedeutung des Todes überbewerten. Es gab gar keine Schwelle. Der Verlust der einzelnen Organe erst bringt Klarheit, sagt die Stimme des geschlachteten Schweins, und es klingt wie ein verfremdetes Hegel-Zitat vom geblendeten Ödipus, der sehend wurde." (Peter Lachmann)

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