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Das Verhör des Lukullus

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Teil der Sammlung Franz Hiesel
Lukullus: Wolfgang Stendar; Sprecher des Totengerichts: Horst-Christian Beckmann; Totenrichter: Heinz Moog; Ausrufer: Peter Simonischek; fahle Stimme: Walter Kiesler; alte Frau: Ellen Widmann; dreifaltige Stzimme: Siegfried Meisner; Bauer: Max Knapp; Lehrer: Franz Dehler; Fischweib: Hanna Burgwitz; Bäcker: Hans-Günther Müller; Kurtisane: Barbara Giesecke; Friesgestalten: Helmut Winkelmann, Herlinde Latzko, Susanne Altschul, Jutta Sich, Ortwin Kühlhorn, Rainer zur Linde, Wolfgang Beigel, Karlheinz Heidecker, Alfons Hoffmann; Hatto Hirsch, Klaus Degenhardt, Ludwig Schütze, Tino Bertrand, Hans Heine, Heinrich Trimbur, Günter Gube, Wolfgang Hiller, Barbara Magdalena Ahren, Andrea Lukas, Angela Helmensdorfer, Aljan Hoffmann, Manuel Janosa
Am 11. Dezember 1939 bot der Verleger Kurt Reiss dem Studio Bern Brechts neuestes Radiostück an. Darin muss der römische Feldherr Lukullus beim Verhör vor dem Totengericht erfahren, dass alle seine kriegerischen Ruhmestaten im Totenreich nicht zählen. Brecht hatte den "Lukull" im Exil für den Stockholmer Rundfunk geschrieben, damit "so ziemlich die Grenze dessen erreichend, was noch (gegen Hitler) gesagt werden darf". Doch der schwedische Sender trat von der Abmachung zurück. In Bern wurde der "Lukull" schon anfangs 1940 von Ernst Bringolf produziert. Die Ursendung fand statt am Pfingstsonntag, 12. Mai 1940, 21.05 Uhr - also kurz nach der zweiten Generalmobilmachung der schweizerischen Armee, während des Einmarsches der Deutschen in Belgien, Holland und Luxemburg. Die Aufnahme, die in der Schweiz nur einmal wiederholt wurde, ist später gelöscht worden.

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