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Die Wand

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Katalogzettel

Titel Die Wand
Titelzusatz Kopie C-1183
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Forte, Dieter [GND ]
Ortmann, Friedhelm [Regie] [GND ]
WDR [Produzent]
Datum 1965.09.25 [Erst-Sendedatum]
1965 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-24100

Information

Inhalt

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Griem, Helmut (Junger Mann); Claudius, Gisela; Jansen, Annelie; Kemper, Günter; Kurowski, Sonja; Mehlhorn, Gottfried; Pittrich, Klaus-Dieter; Postel, Kurt; Wodarg, Barbara
EA: 25.09.1965 (WDR 2: 18.11.19??)
Über sein erstes Hörspiel "Die Wand" schrieb Dieter Forte 1965: Es zeigt den Alltag eines jungen Mannes in einer Umwelt, die technisch bereits so perfektioniert ist, dass ein Gespräch zwischen Menschen nicht mehr zustande kommt. Diese sterile und fehlerlose Apparatur, die nur noch auf einen Knopfdruck reagiert und die Sprache unnötig macht ­ oder zumindest auf Formeln reduziert ­ wird sich ohne Zweifel weiterhin ausdehnen. Wie weit werden wir uns von ihr einengen und erdrücken lassen? Auch in "Sprachspiel" steht die menschliche Kommunikation im Mittelpunkt. In ironischer Brechung stellt der Autor die Gesprächssituation als einen der letzten Schwachpunkte, als einen ungenügend kontrollierten Bereich menschlichen Verhaltens außerhalb seiner fortgeschrittenen Konditionierung dar. Noch werden Gespräche unkontrolliert, fehlerhaft, unberechenbar geführt, oft sind sie gar von Gefühlen geleitet. Abhilfe schafft das Kommunikationstraining: Ein funktionelles Gespräch führt zu Macht und Erfolg ­ das Gespräch zweier Menschen als "Face-to-face-Situation" mit perfekter Regelstruktur. Nach dem öden Arbeitstag betrinkt sich der zornige junge Mann sinnlos und pöbelt eine junge Frau bei der Telefonauskunft an. Sein Monolog lässt keinen Ausweg aus der Krise erkennen. Das Stück richtet sich gegen problematische Auswirkungen der Automation im Arbeitsleben. (Absage und Programmvorschau)

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