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Orpheus

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Katalogzettel

Titel Orpheus
Titelzusatz Thema mit Variationen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Ruffini, Franco
Müller, Hans Bernd [Regie] [GND ]
Lieck, Peter [Sprecher/in] [GND ]
Diekhoff, Marlen [Sprecher/in] [GND ]
Matschoss, Ulrich [Sprecher/in] [GND ]
Mackensy, Lutz [Sprecher/in] [GND ]
Norddeutscher Rundfunk [Produzent]
Datum 1985.09.21 [Erst-Sendedatum]
1985 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-24130

Information

Inhalt

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Lieck, Peter (P 1, P 2) ; Diekhoff, Marlen (F) ; Matschoss, Ulrich (K) ; Mackensy, Lutz (I)
Der Tod kann nicht gerechtfertigt, nicht verursacht, nicht verstanden werden. Man kann ihn nur beschreiben. Solche und ähnliche Sätze finden sich in diesem Text, der das Thema des Todes und den Zirkel menschlicher Existenz in den Mittelpunkt stellt. Vordergründig betrachtet geht es um ein Verbrechen. Ein Mann wird getötet aufgefunden, an der Peripherie einer Stadt, zwischen einem Autobusdepot und einem verlassenen Kino. Ein Pistolenschuß traf ihn direkt ins Herz. Dies ist der faktische Ausgangspunkt der Untersuchung, die ein Inspektor und sein Assistent anstellen. Da der Tote eine Pistole bei sich trug, ist an eine Abrechnung innerhalb der Unterwelt zu denken. Die Spekulationen der beiden Polizisten über Ursache und Hergang des Geschehens sind verwoben mit Textsequenzen zweier männlicher Stimmen sowie der einer Frau. In Bruchstücken erscheint die Vorgeschichte des Toten. Seit zwei Jahren ist er - so wird angedeutet -, hinter dem Manne her, der seine Geliebte erschossen hat. Das Zusammentreffen von Mörder und späterem Opfer ist logisches Ergebnis dieser Vorgeschichte. Das Orpheus-Motiv steht im Zusammenhang mit dem Thema des Hörspiels. Es geht um das Verhältnis zum Tod, um den uralten Traum seiner Überwindung, der auch in der irrationalen Logik eines simplen Verbrechens durchscheint.

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