Kreuz und Quer [2018.08.28]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2018.08.28] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Guggenberger, Christoph [Redaktion]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.08.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-10000 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Der Friede kommt nicht durch Gewalt
Kolumbien ringt um Versöhnung.
Der Friedensvertrag, den die kolumbianische Regierung unter Präsident Juan Manuel Santos mit den linken Rebellen der FARC ausgehandelt hat, wurde weltweit als mutiger Schritt zum Frieden in einem von Gewalt schwer gezeichneten Land begrüßt. Mittlerweile ist die Euphorie weitgehend verflogen. Der Vertrag wird vom neu gewählten Präsidenten, Iván Duque, in Zweifel gezogen. Seit den Sechzigerjahren sprechen in Kolumbien die Waffen. Ein endgültiger Ausweg aus dem tödlichen Konflikt zwischen Militär, Guerilla, Paramilitärs und Drogenbanden ist schwer zu finden. Seit vielen Jahren versteht der Ordensmann Gabriel Mejía Montoya die schwierige Lage seines Landes als Herausforderung. Seine Sorge gilt vor allem jungen Menschen, denen die Gewalt die Zukunft raubt. Mit seiner Stiftung „Fundación Hogares Claret“ hilft er Straßenkindern und Straßenjugendlichen zurück in geregeltes Leben. Jungen Menschen Bildung zu ermöglichen, das ist für ihn die wichtigste Investition in eine Zukunft, in der der Friede keine Utopie mehr ist.
Kolumbien ringt um Versöhnung.
Der Friedensvertrag, den die kolumbianische Regierung unter Präsident Juan Manuel Santos mit den linken Rebellen der FARC ausgehandelt hat, wurde weltweit als mutiger Schritt zum Frieden in einem von Gewalt schwer gezeichneten Land begrüßt. Mittlerweile ist die Euphorie weitgehend verflogen. Der Vertrag wird vom neu gewählten Präsidenten, Iván Duque, in Zweifel gezogen. Seit den Sechzigerjahren sprechen in Kolumbien die Waffen. Ein endgültiger Ausweg aus dem tödlichen Konflikt zwischen Militär, Guerilla, Paramilitärs und Drogenbanden ist schwer zu finden. Seit vielen Jahren versteht der Ordensmann Gabriel Mejía Montoya die schwierige Lage seines Landes als Herausforderung. Seine Sorge gilt vor allem jungen Menschen, denen die Gewalt die Zukunft raubt. Mit seiner Stiftung „Fundación Hogares Claret“ hilft er Straßenkindern und Straßenjugendlichen zurück in geregeltes Leben. Jungen Menschen Bildung zu ermöglichen, das ist für ihn die wichtigste Investition in eine Zukunft, in der der Friede keine Utopie mehr ist.
Amerika unter Waffen (1)
Gespaltenes Land
Das Waffenrecht in den USA ist mit mehr als 20.000 Gesetzen eine sehr komplexe Angelegenheit. Und der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten macht das Recht, Waffen zu besitzen nahezu unangreifbar. Doch Amerika ist - angesichts von jährlich Tausenden Todesfällen durch Feuerwaffen - gespalten. Die Dokumentation macht sich auf eine kritische Spurensuche in den USA und spricht mit Aktivisten beider Lager. Der Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule im Dezember 2012 wird um Ausgangspunkt der eindringlichen Reise, die Opfer und Angehörige von Opfern ebenso zu Wort kommen lässt wie überzeugte Waffenrechtsaktivisten. Für all jene, die sich mehr Kontrolle wünschen, ist klar, dass nur so die immens hohe Zahl an Todesfällen durch Schusswaffen verringert werden kann. Ihre Gegner sehen ihre verfassungsmäßigen Rechte in Gefahr und wehren sich gegen jegliche Form der Kontrolle.
Gespaltenes Land
Das Waffenrecht in den USA ist mit mehr als 20.000 Gesetzen eine sehr komplexe Angelegenheit. Und der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten macht das Recht, Waffen zu besitzen nahezu unangreifbar. Doch Amerika ist - angesichts von jährlich Tausenden Todesfällen durch Feuerwaffen - gespalten. Die Dokumentation macht sich auf eine kritische Spurensuche in den USA und spricht mit Aktivisten beider Lager. Der Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule im Dezember 2012 wird um Ausgangspunkt der eindringlichen Reise, die Opfer und Angehörige von Opfern ebenso zu Wort kommen lässt wie überzeugte Waffenrechtsaktivisten. Für all jene, die sich mehr Kontrolle wünschen, ist klar, dass nur so die immens hohe Zahl an Todesfällen durch Schusswaffen verringert werden kann. Ihre Gegner sehen ihre verfassungsmäßigen Rechte in Gefahr und wehren sich gegen jegliche Form der Kontrolle.