Heimat Fremde Heimat [2018.09.09]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2018.09.09] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lenglinger, Stefan [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.09.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-10072 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Ausstellung „Die Stadt ohne… Juden, Muslime, Flüchtlinge, Ausländer“
Ein Sensationsfund auf einem Pariser Flohmarkt ermöglichte es dem Filmarchiv Austria den Stummfilm aus den 1920er Jahren „Die Stadt ohne Juden“ zu rekonstruieren. Auf dieser filmischen Satire basiert auch die aktuelle, interaktive Ausstellung im Wiener Metrokino, die die Mechanismen vom Ausschluss von Minderheiten von 1920 bis in die Gegenwart sichtbar macht. Filmausschnitte aus der Satire „Die Stadt ohne Juden“, sowie Teile der Dokumentation über das Wiener Festwocheprojekt „Ausländer raus. Schliengensiefs Container.“ umrahmen Dokumente und Zeitzeugenberichte aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Ein Sensationsfund auf einem Pariser Flohmarkt ermöglichte es dem Filmarchiv Austria den Stummfilm aus den 1920er Jahren „Die Stadt ohne Juden“ zu rekonstruieren. Auf dieser filmischen Satire basiert auch die aktuelle, interaktive Ausstellung im Wiener Metrokino, die die Mechanismen vom Ausschluss von Minderheiten von 1920 bis in die Gegenwart sichtbar macht. Filmausschnitte aus der Satire „Die Stadt ohne Juden“, sowie Teile der Dokumentation über das Wiener Festwocheprojekt „Ausländer raus. Schliengensiefs Container.“ umrahmen Dokumente und Zeitzeugenberichte aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Peacecamp 2018
Zum 16. Mal trafen sich heuer Jugendliche aus politisch konfliktbeladenen Regionen in Lackenhof am Ötscher um einen friedvollen Umgang miteinander zu trainieren. Die 33 israelischen, palästinensischen, ungarischen und österreichischen Jugendlichen zeigen, dass schon 10 Tage genügen um neue Perspektiven auf die Täter-Opfer Rollen, Rassismus und Nationalismus zu erkennen. In die Welt gerufen haben das Peacecamp Evelyn und Ronny Böhmer-Laufer. Das Wiener jüdische Ehepaar will sich mit dem weltweit kriegerischen Status Quo nicht mehr zufriedengeben und erntet dafür nicht nur Beifall.
Zum 16. Mal trafen sich heuer Jugendliche aus politisch konfliktbeladenen Regionen in Lackenhof am Ötscher um einen friedvollen Umgang miteinander zu trainieren. Die 33 israelischen, palästinensischen, ungarischen und österreichischen Jugendlichen zeigen, dass schon 10 Tage genügen um neue Perspektiven auf die Täter-Opfer Rollen, Rassismus und Nationalismus zu erkennen. In die Welt gerufen haben das Peacecamp Evelyn und Ronny Böhmer-Laufer. Das Wiener jüdische Ehepaar will sich mit dem weltweit kriegerischen Status Quo nicht mehr zufriedengeben und erntet dafür nicht nur Beifall.
„Weitblicke“ mit Doron Rabinovici
Für die Sendereihe „Weitblicke“ setzt sich der Schriftsteller Doron Rabinovici mit Sabina Zwitter an den virtuellen Stammtisch und nimmt sich zum Thema Rassismus und Nationalsozialismus kein Blatt vor den Mund. Der Schriftsteller und Historiker zählt zu jenen kritischen Köpfen des Landes, die immer wieder laut Stellung zu bedenklichen demokratiepolitischen Entwicklungen beziehen. 2014 brachte der jüdische Intellektuelle eine einzigartige Produktion auf die Bühne. In „Die letzten Zeugen“ erzählten im Burgtheater Zeitzeugen, darunter auch seine Mutter Suzanne-Lucienne Rabinovici, ihre bis in die heutige Zeit wirkenden Überlebensgeschichten.
Für die Sendereihe „Weitblicke“ setzt sich der Schriftsteller Doron Rabinovici mit Sabina Zwitter an den virtuellen Stammtisch und nimmt sich zum Thema Rassismus und Nationalsozialismus kein Blatt vor den Mund. Der Schriftsteller und Historiker zählt zu jenen kritischen Köpfen des Landes, die immer wieder laut Stellung zu bedenklichen demokratiepolitischen Entwicklungen beziehen. 2014 brachte der jüdische Intellektuelle eine einzigartige Produktion auf die Bühne. In „Die letzten Zeugen“ erzählten im Burgtheater Zeitzeugen, darunter auch seine Mutter Suzanne-Lucienne Rabinovici, ihre bis in die heutige Zeit wirkenden Überlebensgeschichten.