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Herr Kannt gibt sich die Ehre

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Katalogzettel

Titel Herr Kannt gibt sich die Ehre
Titelzusatz Teil A
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Hansen, Konrad [GND ]
Ortmann, Friedhelm [Regie] [GND ]
Borsche, Dieter [Sprecher/in] [GND ]
Flickenschildt, Elisabeth [Sprecher/in] [GND ]
Schomberg, Hermann [Sprecher/in] [GND ]
Dickow, Hans Helmut [Sprecher/in] [GND ]
Reichmann, Wolfgang [Sprecher/in] [GND ]
Riphahn, Marlene [Sprecher/in] [GND ]
Garg, Alois [Sprecher/in] [GND ]
Cleve, Heinz von [Sprecher/in]
WDR [Produzent]
Radio Bremen [Produzent]
Datum 1966.09.14 [Erst-Sendedatum]
1966 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-24230

Information

Inhalt

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Borsche, Dieter (Siegfried Kannt) ; Flickenschildt, Elisabeth (Mutter) ; Schomberg, Hermann (Willi Bosch) ; Dickow, Hans Helmut (Anton Kiesel) ; Reichmann, Wolfgang (Würstchenverkäufer) ; Riphahn, Marlene (Laura) ; Garg, Alois (Bock) ; Cleve, Heinz von (Ludwig)
Die Ausgangssituation ist denkbar alltäglich: zwei mittlere Angestellte stehen vor einer Würstchenbude und verzehren in angeregtem Gespräch Bratwürste. Herr Kannt schaut ihnen dabei vom Fenster aus zu. Die Szene atmet Frieden, und doch sind schon vom Anfang an die Weichen für einen alles andere als alltäglichen Schluß gestellt. Der anfangs realistische Dialog nimmt immer groteskere Züge an, und das Gesehen wird zunehmend von Irrationalem bestimmt. Der Autor schreibt dazu: 'Wenn ich mein Spiel auf eine Formel reduzieren wollte, so würde sie etwa lauten: Angst, der Anblick von Angst, erzeugt Gewalt. So gesehen handelt es sich bei diesem Spiel um eine Parabel über eines der wesentlichsten Elemente des Faschismus.

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