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Unheimlich intensiv

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Katalogzettel

Titel Unheimlich intensiv
Titelzusatz Teil A
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Rübenacker, Thomas [GND ]
Rübenacker, Thomas [Regie] [GND ]
Norddeutscher Rundfunk [Produzent]
Bayerischer Rundfunk [Produzent]
Datum 1980.12.10 [Erst-Sendedatum]
1980 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-24257

Information

Inhalt

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Sabine Sinjen, Rosel Zech, Günter König, Peter Kollek, Paul Albert Krumm, Axel Radler, Mona Seefried, Werner Schwuchow, Wilfried Blasberg, Karl-Heinz Hess, Kurt Klopsch, Hans Paetsch, Artur Maria Mathiesen, Rainer Schmitt
Unheimlich intensiv ist eine satirische Posse über zwei intensive Möglichkeiten, in einem modernen Krankenhaus zu sterben. Irreversibles Koma heißt die eine: das Hirn ist tot, aber der Körper noch voller Reflexe, "klinisch lebendig", angeschlossen an die Herz-Lungen-Maschine der Intensivstation, künstlich ernährt, künstlich entleert... Der Patient wird nie mehr zu Bewußtsein kommen, aber seine Hülle lebt: Frankenstein heute. Die zweite Variante ist ungleich komplexer. Das "Locked-in-Syndrom" meint ein lebendiges Hirn, eingeschlossen in einen toten Körper. Der Patient liegt wie leblos - und erlebt es bewußt, Jahre kann das dauern, eine Lungenentzündung oder der Herzstillstand sind seine einzige Hoffnung. "Statt des Galgenhumors müßte es heute den Intensivstationshumor geben. Die Angst vor dem Tode wird ja auch multipliziert mit der Angst vor einem solchen Tod." (T.R.)

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