1923 - "Müller, dreh die Lampen an!"
Katalogzettel
| Titel | 1923 - "Müller, dreh die Lampen an!" |
| Titelzusatz |
Oral History Interview mit Elisabeth Fickert-Sonnleithner - 6. Teil [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:51 |
| Mitwirkende |
Fickert-Sonnleithner, Elisabeth [Interviewte/r]
Perschon, Christiana [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.12.23 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Technik ; Interview ; Alltag ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
|
20. Jahrhundert - 20er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01095_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Über die Stadtmühle erhielten die angeschlossenen Häuser Strom zum Betrieb von elektrischem Licht, während jene Bauernhöfe, die nicht für die elektrische Beleuchtung bezahlen wollten, noch viele Jahrzehnte ohne Elektrizität blieben.
Reichenau in Böhmen kam nach dem Ersten Weltkrieg zur Tschechoslowakei und befindet sich heute unweit der tschechisch-österreichischen Grenze. Wassermühlen spielten auch bei der Elektrifizierung Österreichs eine bedeutende Rolle. Sie stellten den Betrieb vom Wasserrad auf Wasserturbinen um, um mit dem so produzierten Strom ihre Maschinen anzutreiben. Infolge wurden produzierte Überschüsse in das elektrische Netz der Gemeinden eingespeist und häufig entwickelte sich die hinzugekommene Funktion zum neuen Hauptzweck der Mühlen: Sie wurden zu Wasserkraftwerken. Die ersten Elektrizitätswerke gab es in Österreich schon Ende des 19. Jahrhunderts, auf breiter Ebene begann sich die elektrische Beleuchtung ab den 1920er Jahren durchzusetzen.
Reichenau in Böhmen kam nach dem Ersten Weltkrieg zur Tschechoslowakei und befindet sich heute unweit der tschechisch-österreichischen Grenze. Wassermühlen spielten auch bei der Elektrifizierung Österreichs eine bedeutende Rolle. Sie stellten den Betrieb vom Wasserrad auf Wasserturbinen um, um mit dem so produzierten Strom ihre Maschinen anzutreiben. Infolge wurden produzierte Überschüsse in das elektrische Netz der Gemeinden eingespeist und häufig entwickelte sich die hinzugekommene Funktion zum neuen Hauptzweck der Mühlen: Sie wurden zu Wasserkraftwerken. Die ersten Elektrizitätswerke gab es in Österreich schon Ende des 19. Jahrhunderts, auf breiter Ebene begann sich die elektrische Beleuchtung ab den 1920er Jahren durchzusetzen.