1919 - Die „Blaue“
Katalogzettel
| Titel | 1919 - Die „Blaue“ |
| Titelzusatz |
Oral History Interview mit Maria Balcarek - 4. Teil [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:03 |
| Mitwirkende |
Balcarek, Maria [Interviewte/r]
Mithlinger, Barbara [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2015.03.03 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Alltag ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
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20. Jahrhundert - 10er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-07492_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Maria Balcarek (geb. 1917) erinnert sich an die letzte fahrplanmäßige Straßenbahn in Wien, die nach dem Ersten Weltkrieg nur bis 21:00 Uhr fuhr. „Die Blaue“ verdankt ihren Namen der Tradition, den letzten Wagen einer Linie blau zu kennzeichnen. Vor den Triebwagenscheinwerfer wurde eine blaue Scheibe gesteckt, zusätzlich wurde am Zugschluss eine blaue Halbmondtafel angebracht. So konnte der verspätete Fahrgast die gerade abgefahrene „Blaue“ von hinten erkennen. Nachdem alle Haltestellen seit vielen Jahren mit Fahrplanaushängen ausgestattet waren und die Kennzeichnung der „Blauen“ immer schwieriger wurde, ließen die Wiener Linien diese Tradition 1995 auf.