Heimat Fremde Heimat [2018.09.30]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2018.09.30] |
| Titelzusatz |
Migranten im Alter |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lenglinger, Stefan [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.09.30 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-10232 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Die sogenannten Gastarbeiter kamen nach Österreich mit der Vorstellung, hier einige Jahre zu arbeiten und mit dem verdienten Geld in der Heimat etwas aufzubauen.
Diese Rechnung ging für die meisten jedoch nicht auf. Viele von ihnen blieben in Österreich und nahmen die österreichische Staatsbürgerschaft an. Allerdings haben 107.000 Pensionistinnen und Pensionisten aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei noch immer ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft. In der Regel beziehen sie nur die Hälfte der österreichischen Durchschnittspension, die 1.172 Euro monatlich beträgt. Die Gründe dafür sind wenig Versicherungsjahre, Arbeit im Niedriglohnsektor und Teilzeitbeschäftigungen bei Frauen. Für viele zeichnet sich ein Lebensabend in Armut ab.
Dies trifft jedoch nicht alle Zuwanderer-Gruppen. Philippinische Krankenpflegerinnen haben Jahrzehnte lang in Österreich gearbeitet und genießen nun eine gute Pension. In vielen Communities ist die Unterbringung von Familienangehörigen in Alten- und Pflegeheimen noch ein Tabu. Die hiesigen Arbeits- und Lebensbedingungen erschweren es den Angehörigen die Pflege alleine zu Hause zu erledigen. In den kommenden Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Migrantinnen und Migranten um ein Vielfaches steigen. Das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser arbeitet daran, den Zugang zu den Pflegeeinrichtungen für diese Menschen zu erleichtern. Ajda Sticker und Mehmet Akbal haben das Thema aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet.
Diese Rechnung ging für die meisten jedoch nicht auf. Viele von ihnen blieben in Österreich und nahmen die österreichische Staatsbürgerschaft an. Allerdings haben 107.000 Pensionistinnen und Pensionisten aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei noch immer ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft. In der Regel beziehen sie nur die Hälfte der österreichischen Durchschnittspension, die 1.172 Euro monatlich beträgt. Die Gründe dafür sind wenig Versicherungsjahre, Arbeit im Niedriglohnsektor und Teilzeitbeschäftigungen bei Frauen. Für viele zeichnet sich ein Lebensabend in Armut ab.
Dies trifft jedoch nicht alle Zuwanderer-Gruppen. Philippinische Krankenpflegerinnen haben Jahrzehnte lang in Österreich gearbeitet und genießen nun eine gute Pension. In vielen Communities ist die Unterbringung von Familienangehörigen in Alten- und Pflegeheimen noch ein Tabu. Die hiesigen Arbeits- und Lebensbedingungen erschweren es den Angehörigen die Pflege alleine zu Hause zu erledigen. In den kommenden Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Migrantinnen und Migranten um ein Vielfaches steigen. Das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser arbeitet daran, den Zugang zu den Pflegeeinrichtungen für diese Menschen zu erleichtern. Ajda Sticker und Mehmet Akbal haben das Thema aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet.