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Kreuz und Quer [2018.10.09]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2018.10.09]
Urheber/innen und Mitwirkende Krenn, Barbara [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.10.09 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-10567
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Das Leben lieben lernen

Gemeinsam mit seinen Lehrlingen ist Bodo Janssen, CEO einer Hotelkette, kürzlich nach Spitzbergen aufgebrochen, um den höchsten Gipfel, den Newtontoppen, zu bezwingen: 10 Tage ohne jeden Komfort und ganz auf sich gestellt. "Entwicklung findet nur außerhalb der Komfortzone statt", ist der Unternehmer überzeugt. Und Mitarbeitende in der Entfaltung ihrer Potentiale unterstützen, das will Bodo Janssen. Das war nicht immer so: Als sein Vater bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, musste Bodo Janssen 2010 vollkommen unvorbereitet das Familienunternehmen übernehmen. Von Führung hatte er damals keine Ahnung - das ließen ihn auch seine Mitarbeitenden wissen uns spüren. Auf der Suche nach Unterstützung besuchte Bodo Janssen ein Führungskräfte-Seminar, das der Benediktiner Anselm Grün leitete. Im Kloster hat Bodo Janssen gelernt, dass man zuerst an sich selbst arbeiten muss, bevor man andere führen kann. Die 1500 Jahre alte benediktinische Ordensregel wurde für Bodo Janssen zur Grundlage für menschenwürdiges Management im 21. Jahrhundert.
Entschleunigung und Ruhestand - Das Leben vergeht schnell genug

Steckt man mitten im Berufsleben, klagt man nur allzu oft über das Hamsterrad, in dem man läuft und läuft und läuft. Ab dem Tag der Pensionierung steht dieses plötzlich still. Die größte Herausforderung besteht darin, sich selbst eine zufriedenstellende Struktur zu geben und jenseits des Jobs Sinn im Leben zu finden. Glaubt man Experten, dann laufen rund ein Viertel der Österreicher Gefahr, einen Pensionsschock zu erleiden. Besonders betroffen sind Männer, jene Menschen, die in Jobs mit hohem Sozialprestige tätig waren und jene, die ihren Job sehr gerne ausüben, den Großteil ihrer Sozialkontakte aus ihrem Arbeitsumfeld beziehen und andere Interessen zugunsten ihres Berufs zurückgestellt haben. Sie sind gefährdet, in ein so genanntes „schwarzes Loch“ zu fallen, mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen zu wissen und depressiv zu werden.

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