Heimat Fremde Heimat [2018.10.14]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2018.10.14] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lenglinger, Stefan [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.10.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-10605 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Zum Nichtstun verdammt - Aus für Asylwerber in Lehre
„Ich sitze den ganzen Tag in meinem Zimmer herum und warte“, klagt der 16-jährige Asylwerber Murtesa aus Afghanistan. Mit einem positiven Hauptschulabschluss in der Tasche und einem negativen Asylbescheid, wollte er in Wien eine Lehre machen, während er das weitere Asylverfahren abwarten muss. Der neue Regierungsbeschluss von Anfang September besagt aber, dass Asylwerber in Österreich auch in Mangelberufen keine Lehre mehr machen dürfen. Indessen klagen landesweit Unternehmer und Politiker verschiedenster Parteien über den steigenden Lehrlingsmangel und fürchten wirtschaftliche Einbußen. Doch was bedeutet der Ausbildungsstopp für die betroffenen jungen Asylwerber faktisch und emotional? Čedomira Schlapper hat eine Wohngemeinschaft von SOS-Kinderdorf in Wien besucht, wo auch unbegleitete junge Asylwerber wie Murtesa untergebracht sind.
„Ich sitze den ganzen Tag in meinem Zimmer herum und warte“, klagt der 16-jährige Asylwerber Murtesa aus Afghanistan. Mit einem positiven Hauptschulabschluss in der Tasche und einem negativen Asylbescheid, wollte er in Wien eine Lehre machen, während er das weitere Asylverfahren abwarten muss. Der neue Regierungsbeschluss von Anfang September besagt aber, dass Asylwerber in Österreich auch in Mangelberufen keine Lehre mehr machen dürfen. Indessen klagen landesweit Unternehmer und Politiker verschiedenster Parteien über den steigenden Lehrlingsmangel und fürchten wirtschaftliche Einbußen. Doch was bedeutet der Ausbildungsstopp für die betroffenen jungen Asylwerber faktisch und emotional? Čedomira Schlapper hat eine Wohngemeinschaft von SOS-Kinderdorf in Wien besucht, wo auch unbegleitete junge Asylwerber wie Murtesa untergebracht sind.
„Vermessungsamt – Geodetski urad“
Im Jahr 2014 wurden am Anthropologischen Institut in Wien durch Zufall 3.200 Akten von Menschen aus der kärntner Gemeinde St.Jakob im Rosental/Šentjakob v Rožu gefunden. Darin waren Fotos sowie Vermessungsbögen in denen die Ergebnisse der pseudowissenschaftlich - rassistischen Vermessungsaktion, die im Sommer 1938 in der Gemeinde von den Nationalsozialisten durchgeführt wurde, enthalten. Der Fund sorgte unter HistorikerInnen und auch unter der Bevölkerung für eine Sensation, denn in den letzten 80 Jahren wurde darüber nicht gesprochen. Ajda Sticker mit einem Bericht über die daraus entstandene Ausstellung „Vermessungsamt – Geodetski urad“.
Im Jahr 2014 wurden am Anthropologischen Institut in Wien durch Zufall 3.200 Akten von Menschen aus der kärntner Gemeinde St.Jakob im Rosental/Šentjakob v Rožu gefunden. Darin waren Fotos sowie Vermessungsbögen in denen die Ergebnisse der pseudowissenschaftlich - rassistischen Vermessungsaktion, die im Sommer 1938 in der Gemeinde von den Nationalsozialisten durchgeführt wurde, enthalten. Der Fund sorgte unter HistorikerInnen und auch unter der Bevölkerung für eine Sensation, denn in den letzten 80 Jahren wurde darüber nicht gesprochen. Ajda Sticker mit einem Bericht über die daraus entstandene Ausstellung „Vermessungsamt – Geodetski urad“.
„Ciao Chérie“
Heimweh und Liebe, Sorge und Hoffnung, Zweifel und Ungewissheit – all das bringen Menschen in einen Wiener Call Shop mit. Dieser ist Schauplatz des Filmes „Ciao Chérie“ von Regisseurin Nina Kusturica. Er erzählt von den vielen unterschiedlichen Geschichten die Menschen haben und zeigt einen Mikrokosmos in dem diese zusammenlaufen, in einer kleinen Kabine. Premiere ist am 16.10.2018 im Künstlerhauskino in Wien. Ein Bericht von Ajda Sticker.
Heimweh und Liebe, Sorge und Hoffnung, Zweifel und Ungewissheit – all das bringen Menschen in einen Wiener Call Shop mit. Dieser ist Schauplatz des Filmes „Ciao Chérie“ von Regisseurin Nina Kusturica. Er erzählt von den vielen unterschiedlichen Geschichten die Menschen haben und zeigt einen Mikrokosmos in dem diese zusammenlaufen, in einer kleinen Kabine. Premiere ist am 16.10.2018 im Künstlerhauskino in Wien. Ein Bericht von Ajda Sticker.