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Brennerbasistunnel - Baustelle der Superlative

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild

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Titel Brennerbasistunnel - Baustelle der Superlative
Urheber/innen und Mitwirkende Volgger, Patrizia [Gestaltung]
Laich, Georg [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF Landesstudio Tirol [Produzent]
Datum 2018.10.14 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Tirol
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-10606
Gesamtwerk/Reihe Österreich-Bild

Information

Inhalt

28. April 2008: In Mauls bei Sterzing/Südtirol werden die ersten Bohrungen für den Brennerbasistunnel aufgenommen. Zwischen Innsbruck und Franzensfeste in Südtirol soll bis 2027 die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt entstehen. Wer die Strecke derzeit abfährt, passiert riesige Schuttberge, nachts beleuchtete Baustellen und Container-Dörfer, in denen die Arbeiter wohnen. Rund um die Tunnelbaustellen haben sich regelrechte Tunnel-Citys gebildet. Mittlerweile ist der BBT zu einer Baustelle der Superlative gewachsen: 900 Arbeiter, Ingenieure, Geologen und Planer arbeiten im 24-Stunden-Schichtbetrieb. In rund zehn Jahren sollen Güter- und Personenzüge auf einer 64 Kilometer langen Strecke unter dem Brennerpass durchbrausen und die Straße entlasten.

Derzeit müssen die Anrainer mit den Auswirkungen der Baustellen leben: Für den BBT werden 24 Millionen Kubikmeter Material ausgebrochen, bei manchen Anwohnern wird es praktisch vor der Haustür zwischengelagert. Auch weiter entfernt wohnende Anrainer klagen über Baustellenverkehr, Staub und Lärm oder sorgen sich, wie das Aushubmaterial deponiert werden soll. Gleichzeitig beleben die Arbeiter etwa das verschlafene Dorf Franzensfeste neu.

Das Österreich Bild, gestaltet von Patrizia Volgger, zeigt, wie das Milliardenprojekt schon Jahre vor der Fertigstellung Menschen und Landschaft beeinflusst, als Megabaustelle BBT.

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