Viktor Matejka spricht über sein Leben: Schulfunkserie Zeugen der Zeit
Katalogzettel
| Titel | Viktor Matejka spricht über sein Leben: Schulfunkserie Zeugen der Zeit |
| Spieldauer | 00:31:56 |
| Urheber/innen |
Perz, Helga [Redaktion]
|
| Mitwirkende |
Matejka, Viktor [Interviewte/r]
[GND
]
Perz, Helga [Gestaltung] Perz, Helga [Interviewer/in] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1977.02.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Bildung ; Kultur ; Gesellschaft ; Medien und Kommunikation ; Literatur ; Marxismus und Kommunismus ; Erster Weltkrieg ; Erste Republik ; Radiosendung-Mitschnitt |
|
20. Jahrhundert - 10er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundliche Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e07-01773_k02 |
| Medienart | FLV-Videodatei |
Information
Inhalt
Tondokument mit Untertitel
Viktor Matejkas leidenschaftliches Plädoyer für die 1918 gegründete Republik unterscheidet sich von anderen Erinnerungen an diese Zeit. Er sieht nicht den Ausgang des Weltkrieges, sondern das Fehlen demokratischer Züge als Ursache für den Zusammenbruch. Außerdem konstatiert er ein fehlendes Bekenntnis der politischen Eliten 1918 zum neuen Staat, während die Bevölkerung der neuen Republik gegenüber durchaus positiv gestimmt gewesen sei. Auch die Lebensfähigkeit des neuen Staates sah Matejka auf jeden Fall gegeben. Die negative Sichtweise auf die Republik Deutsch-Österreich sieht er mit dem Buchtitel „Der Staat, den keiner wollte“ von Hellmut Andics aus dem Jahr 1962 auf die Spitze getrieben und spricht in diesem Zusammenhang sogar von Geschichtsfälschung. Der promovierte Doktor der Philosophie fungierte zur Zeit des autoritären „Ständestaates“ als Obmann der Volkshochschule, zwischen 1936 und 1938 als Bildungsreferent und wurde mit dem „Anschluss“ in das KZ Dachau deportiert. Nach der Befreiung wurde er 1945 von der KPÖ zum Stadtrat für Kultur und Volksbildung ernannt. Viktor Matejka wurde 1977 im Rahmen der sogenannten Schulfunkserie von Ö1 „Zeugen der Zeit“ zu seinem Leben befragt. Zielgruppe der Serie waren Schulkinder der 12. Schulstufe.
Viktor Matejkas leidenschaftliches Plädoyer für die 1918 gegründete Republik unterscheidet sich von anderen Erinnerungen an diese Zeit. Er sieht nicht den Ausgang des Weltkrieges, sondern das Fehlen demokratischer Züge als Ursache für den Zusammenbruch. Außerdem konstatiert er ein fehlendes Bekenntnis der politischen Eliten 1918 zum neuen Staat, während die Bevölkerung der neuen Republik gegenüber durchaus positiv gestimmt gewesen sei. Auch die Lebensfähigkeit des neuen Staates sah Matejka auf jeden Fall gegeben. Die negative Sichtweise auf die Republik Deutsch-Österreich sieht er mit dem Buchtitel „Der Staat, den keiner wollte“ von Hellmut Andics aus dem Jahr 1962 auf die Spitze getrieben und spricht in diesem Zusammenhang sogar von Geschichtsfälschung. Der promovierte Doktor der Philosophie fungierte zur Zeit des autoritären „Ständestaates“ als Obmann der Volkshochschule, zwischen 1936 und 1938 als Bildungsreferent und wurde mit dem „Anschluss“ in das KZ Dachau deportiert. Nach der Befreiung wurde er 1945 von der KPÖ zum Stadtrat für Kultur und Volksbildung ernannt. Viktor Matejka wurde 1977 im Rahmen der sogenannten Schulfunkserie von Ö1 „Zeugen der Zeit“ zu seinem Leben befragt. Zielgruppe der Serie waren Schulkinder der 12. Schulstufe.
Sammlungsgeschichte
Verortung in der digitalen Sammlung
Schlagworte
Politik , Politik Österreich , Bildung , Kultur , Gesellschaft , Medien und Kommunikation , Literatur , Marxismus und Kommunismus , Erster Weltkrieg , Erste Republik , Radiosendung-MitschnittTeil der Sammlung
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