Kde domov můj? - Wo ist meine Heimat? Die tschechoslowakische Nationalhymne
Katalogzettel
| Titel | Kde domov můj? - Wo ist meine Heimat? Die tschechoslowakische Nationalhymne |
| Spieldauer | 00:02:55 |
| Mitwirkende |
Škroup, František [Komponist/in]
[GND
]
Purkrábek, Frantíšek [Gesang] [GND ] Telra-Record [Label] |
| Datum |
1918 |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politische Musik ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Tschechoslowakei
Österreich-Ungarn |
|
20. Jahrhundert - 10er Jahre
20. Jahrhundert - 20er Jahre |
|
| Typ | video |
| Format |
DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Nummern |
720a |
| Sprache |
Tschechisch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e07-01779_k02 |
| Medienart | FLV-Videodatei |
Information
Inhalt
Tondokument mit Untertitel
„Kde domov můj“ ist ursprünglich ein Lied aus Josef Kajetan Tyls Lustspiel „Fidlovačka“ aus dem Jahr 1834, komponiert von František Škroup, und wird darin vom blinden Bettler Mareš gesungen. Noch zur Zeit der Monarchie entwickelte es sich zu einer böhmischen Landeshymne. 1920 wurde die erste Strophe des Liedes gemeinsam mit dem slowakischen Lied „Nad Tatrou sa blýska“ zur Staatshymne erklärt und dient in dieser Funktion ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag. Es existiert auch eine offizielle deutsche und ungarische Version des Liedes. Bemerkenswert ist, dass der Begriff der Heimat allein an der Beschreibung der böhmischen Landschaft festgemacht wird und dass die Hymne ohne ein Wort des nationalen oder politischen Pathos und ohne jegliche Erzählung über einen Befreiungskampf auskommt. Das tschechische Olympia-Komitee machte 1992 – also nach der Trennung von der Slowakei und dem Wegfall der „slowakischen Strophe“ – den Vorstoß für eine textliche Erweiterung und ein musikalisches Neuarrangement der Hymne, weil ihm die alte Hymne „wenig selbstbewusst und wenig patriotisch“ erscheine – ohne Erfolg.
„Kde domov můj“ ist ursprünglich ein Lied aus Josef Kajetan Tyls Lustspiel „Fidlovačka“ aus dem Jahr 1834, komponiert von František Škroup, und wird darin vom blinden Bettler Mareš gesungen. Noch zur Zeit der Monarchie entwickelte es sich zu einer böhmischen Landeshymne. 1920 wurde die erste Strophe des Liedes gemeinsam mit dem slowakischen Lied „Nad Tatrou sa blýska“ zur Staatshymne erklärt und dient in dieser Funktion ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag. Es existiert auch eine offizielle deutsche und ungarische Version des Liedes. Bemerkenswert ist, dass der Begriff der Heimat allein an der Beschreibung der böhmischen Landschaft festgemacht wird und dass die Hymne ohne ein Wort des nationalen oder politischen Pathos und ohne jegliche Erzählung über einen Befreiungskampf auskommt. Das tschechische Olympia-Komitee machte 1992 – also nach der Trennung von der Slowakei und dem Wegfall der „slowakischen Strophe“ – den Vorstoß für eine textliche Erweiterung und ein musikalisches Neuarrangement der Hymne, weil ihm die alte Hymne „wenig selbstbewusst und wenig patriotisch“ erscheine – ohne Erfolg.
Sammlungsgeschichte
Technische Anmerkungen
Verortung in der digitalen Sammlung
Schlagworte
Gesellschaft , Politische Musik , Publizierte und vervielfältigte AufnahmeTeil der Sammlung
Schellacksammlung TeuchtlerDas Medium in Onlineausstellungen
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