Weihnachtsansprache von Jan Šrámek, dem Theologen und Ministerpräsidenten der Tschechosloakischen Exilregierung in London, 1940
Katalogzettel
| Titel | Weihnachtsansprache von Jan Šrámek, dem Theologen und Ministerpräsidenten der Tschechosloakischen Exilregierung in London, 1940 |
| Titelzusatz |
AF00699/4 |
| Spieldauer | 00:03:34 |
| Mitwirkende |
Šrámek, Jan [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
|
| Datum |
1940.12.23 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Nationalismus ; römisch - katholische Kirche ; Exil ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Tschechien
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|
20. Jahrhundert - 40er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Sprache |
Tschechisch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: Český Rozhlas |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e07-01788_k02 |
| Medienart | FLV-Videodatei |
Information
Inhalt
Tondokument mit Untertitel
Jan Šrámek war 1940 bis 1945 Ministerpräsident der tschechoslowakischen Exilregierung in London und hält in dieser Funktion über BBC die traditionelle Weihnachtsansprache – in der Ersten Republik eine der wichtigsten Adressen des Staatsoberhauptes, meist des Präsidenten, an das Volk. Šrámek war Theologe und Mitbegründer der tschechischen Christlichsozialen, Abgeordneter des Reichsrates und des tschechoslowakischen Parlaments. In seiner Weihnachtsansprache aus London an die Tschechen und Slowaken weltweit unterstreicht er die christlichen Werte und vergleicht das Leiden der tschechischen Nation, aber auch der Weltbevölkerung mit der Passionsgeschichte. Den Nationalsozialisten spricht Šrámek die Fähigkeit der menschlichen Brüderlichkeit ab und bezeichnet sie als gottlos. In diesem Sinne seien sie eines Sieges auch nicht würdig und fähig. Die Tschechen und Slowaken hingegen sollen mit lauter Stimme das hier zitierte Weihnachtslied anstimmen und sich so als gläubige, humanistische Nation sammeln und versammeln. Die Republik als Staatsform steht hier ganz hinter der Nation als Überlebensformel zurück. So blieb das auch bis 1989.
Jan Šrámek war 1940 bis 1945 Ministerpräsident der tschechoslowakischen Exilregierung in London und hält in dieser Funktion über BBC die traditionelle Weihnachtsansprache – in der Ersten Republik eine der wichtigsten Adressen des Staatsoberhauptes, meist des Präsidenten, an das Volk. Šrámek war Theologe und Mitbegründer der tschechischen Christlichsozialen, Abgeordneter des Reichsrates und des tschechoslowakischen Parlaments. In seiner Weihnachtsansprache aus London an die Tschechen und Slowaken weltweit unterstreicht er die christlichen Werte und vergleicht das Leiden der tschechischen Nation, aber auch der Weltbevölkerung mit der Passionsgeschichte. Den Nationalsozialisten spricht Šrámek die Fähigkeit der menschlichen Brüderlichkeit ab und bezeichnet sie als gottlos. In diesem Sinne seien sie eines Sieges auch nicht würdig und fähig. Die Tschechen und Slowaken hingegen sollen mit lauter Stimme das hier zitierte Weihnachtslied anstimmen und sich so als gläubige, humanistische Nation sammeln und versammeln. Die Republik als Staatsform steht hier ganz hinter der Nation als Überlebensformel zurück. So blieb das auch bis 1989.
Sammlungsgeschichte
Verortung in der digitalen Sammlung
Schlagworte
Politik , Nationalismus , römisch - katholische Kirche , Exil , Publizierte und vervielfältigte AufnahmeTeil der Sammlung
Archivbestand Österreichische Mediathek ohne weitere SammlungszuordnungDas Medium in Onlineausstellungen
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