Ansprache Václav Havels am 28. Oktober 1990, dem ersten demokratisch freien Staatsfeiertag nach der Samtenen Revolution
Katalogzettel
| Titel | Ansprache Václav Havels am 28. Oktober 1990, dem ersten demokratisch freien Staatsfeiertag nach der Samtenen Revolution |
| Titelzusatz |
CRA06078/02 |
| Spieldauer | 00:15:03 |
| Mitwirkende |
Havel, Václav [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
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| Datum |
1990.10.28 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Nationalismus ; Jubiläum ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Tschechien
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|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Sprache |
Tschechisch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: Český Rozhlas |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e07-01792_k02 |
| Medienart | FLV-Videodatei |
Information
Inhalt
Tondokument mit Untertitel
Vaclav Havels Rede zum 28. Oktober 1990 – dem ersten „in Freiheit“ begangenen Staatsfeiertag – vollzieht den historischen Anschluss an die Erste Republik und den großen Tag ihrer Gründung, die sich 1990 im Sinn der vollen demokratischen Freiheit wiederholte. Doch sieht er sich gezwungen, nach weniger als einem Jahr der „Freiheit“ den Finger auf einen wunden Punkt des alten sowie des neuen Staates zu legen: nämlich die Konföderation von Tschechen und Slowaken, die zwei Jahre später zur Jahreswende 1992/93, tatsächlich zerbrach. Er dekonstruiert zwar die Idee des Tschechoslowakischen Volkes, auf der die Staatsgründung beruht, hält aber die Idee der Konföderation der seit 1918 so eng verbundenen beiden Nationen hoch und appelliert an Vernunft, Großzügigkeit, Wahrheit und Verständnis, um diese Konföderation zu erhalten. Oder von der anderen Seite betrachtet: Er warnt vor Arroganz und Chauvinismus, die diese sinnvolle Gemeinschaft zu zerbrechen drohten.
Vaclav Havels Rede zum 28. Oktober 1990 – dem ersten „in Freiheit“ begangenen Staatsfeiertag – vollzieht den historischen Anschluss an die Erste Republik und den großen Tag ihrer Gründung, die sich 1990 im Sinn der vollen demokratischen Freiheit wiederholte. Doch sieht er sich gezwungen, nach weniger als einem Jahr der „Freiheit“ den Finger auf einen wunden Punkt des alten sowie des neuen Staates zu legen: nämlich die Konföderation von Tschechen und Slowaken, die zwei Jahre später zur Jahreswende 1992/93, tatsächlich zerbrach. Er dekonstruiert zwar die Idee des Tschechoslowakischen Volkes, auf der die Staatsgründung beruht, hält aber die Idee der Konföderation der seit 1918 so eng verbundenen beiden Nationen hoch und appelliert an Vernunft, Großzügigkeit, Wahrheit und Verständnis, um diese Konföderation zu erhalten. Oder von der anderen Seite betrachtet: Er warnt vor Arroganz und Chauvinismus, die diese sinnvolle Gemeinschaft zu zerbrechen drohten.
Sammlungsgeschichte
Verortung in der digitalen Sammlung
Schlagworte
Politik , Nationalismus , Jubiläum , Publizierte und vervielfältigte AufnahmeTeil der Sammlung
Archivbestand Österreichische Mediathek ohne weitere SammlungszuordnungDas Medium in Onlineausstellungen
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