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Am Schauplatz Gericht [2018.10.22]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht

Katalogzettel

Titel Am Schauplatz Gericht [2018.10.22]
Titelzusatz Freunde werden Feinde
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.11.22 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-11247
Gesamtwerk/Reihe Schauplatz Gericht

Information

Inhalt

In dieser Ausgabe von „Am Schauplatz Gericht“ geht es um ehemalige Freunde, die zu verbitterten Feinden geworden sind. Nachbarn bringen einander zur Weißglut, ein Opa und sein Enkel gehen aufeinander los, und Tierschützer, die sich früher gemeinsam für das Wohl von Pferden eingesetzt haben, zeigen einander jetzt wegen Tierquälerei an.

Der Nachbar und die Überwachungskamera
Herr B. und sein Nachbar waren gut befreundet. Bis man bei der Frage, ob die Hausmeisterin gut oder schlecht putzt, nicht der gleichen Meinung war.
Von da an ging es mit der Nachbarschaft bergab und jetzt droht die Situation vollends zu eskalieren. Der Nachbar wirft Herrn B vor, ihn und seine Frau zu verfolgen, ja, sogar zu stalken. Deshalb hat er eine Videokamera auf seiner Terrasse montiert. Das passt Herrn B. gar nicht. Er sagt, seine siebenjährige Tochter würde jetzt immer aufgenommen, wenn sie am Garten des Nachbarn vorbeigeht. Er hat eine Unterlassungsklage eingebracht. Der Nachbar solle die Kamera wieder entfernen. Weiters geht es in dem Konflikt um provokantes Rülpsen, Furzen und Husten, eine angebliche Attacke im Keller sowie um von Unbekannten zerschnittene Unterwäsche.

Streit um die „Pferde-Oase“
„Ich bin keine Tierquälerin, ganz im Gegenteil, das Ganze ist eine Hetzjagd!“, meint Frau H., einen Verein betreibt, mit etwa 130 Tiere, hauptsächlich Pferde, Ponys und Esel.
Sie würde zu Unrecht ständig angezeigt und der Tierquälerei bezichtigt. Der Vorwurf lautet: „Animal Hoarding“, also unkontrolliertes Sammeln und Züchten von Tieren. „Diese Frau ist finanziell und psychisch nicht in der Lage Tiere zu halten“, kontert Dr. P.

Opa gegen Enkel
In einem kleinen Dorf, ist der 78jährige Herr U. von seinem Enkelsohn tief enttäuscht. Nachdem er ihm seinen Hof übertragen hat, würde er nun von ihm schändlich behandelt. Er hätte ihn in der Scheune eingesperrt, verleumdet und geschlagen. „Das ist alles nicht wahr“, sagt der Enkel. „Niemals würde ich meinen Opa schlagen, er hingegen tut alles, um mich fertigzumachen“. Die familiären Bande waren derart erschüttert, dass der Enkel bei Gericht versuchte, das eingetragene Wohnrecht des Großvaters aufzulösen.

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