Die wahre Geschichte von Tschernobyl
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Die wahre Geschichte von Tschernobyl |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2016.04.01 [Sendedatum] 2016 |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Technik ; Dokumentation ; Atomenergie ; Hilfe ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-06899 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
Der radioaktive Niederschlag nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 war 100 Mal stärker als der nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki.
Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stichflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf. Denn fast wäre es zu einer zweiten Explosion gekommen, die halb Europa auslöschen hätte können.
Der radioaktive Niederschlag nach der Reaktorkatastrophe war 100 Mal stärker als der nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki. Das 3 Kilometer entfernte Städtchen Pripiyat wird völlig verstrahlt, heute ist sie eine Geisterstadt. Die direkt nach dem 26. April 1986 gemessene Strahlung ist so hoch, dass die Einsatzkräfte zuerst glauben, ihre Messgeräte seien defekt. Alle Menschen – rd. 43.000 – werden in nur dreieinhalb Stunden evakuiert. Die, die sich weigern ihr Haus zu verlassen, sind nach wenigen Tagen tot. Auch die, die flüchten, sind bereits einer derart hohen Dosis Radioaktivität ausgesetzt gewesen, dass viele von ihnen später an Krebs erkranken.
Anhand von Augenzeugenberichten, darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den eindringlichen Bildern von Igor Kostin, des einzigen Fotografen vor Ort, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt Tschernobyl den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf.
Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stichflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf. Denn fast wäre es zu einer zweiten Explosion gekommen, die halb Europa auslöschen hätte können.
Der radioaktive Niederschlag nach der Reaktorkatastrophe war 100 Mal stärker als der nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki. Das 3 Kilometer entfernte Städtchen Pripiyat wird völlig verstrahlt, heute ist sie eine Geisterstadt. Die direkt nach dem 26. April 1986 gemessene Strahlung ist so hoch, dass die Einsatzkräfte zuerst glauben, ihre Messgeräte seien defekt. Alle Menschen – rd. 43.000 – werden in nur dreieinhalb Stunden evakuiert. Die, die sich weigern ihr Haus zu verlassen, sind nach wenigen Tagen tot. Auch die, die flüchten, sind bereits einer derart hohen Dosis Radioaktivität ausgesetzt gewesen, dass viele von ihnen später an Krebs erkranken.
Anhand von Augenzeugenberichten, darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den eindringlichen Bildern von Igor Kostin, des einzigen Fotografen vor Ort, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt Tschernobyl den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf.