Die ganze Welt ist Bühne
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Die ganze Welt ist Bühne ; Prominente spielen ihre Lieblingsmelodien
Katalogzettel
| Titel | Die ganze Welt ist Bühne |
| Titelzusatz |
Eines langen Tages Reise in die Nacht |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
O'Neill, Eugene [Text]
[GND
]
Gmeiner, Klaus [Regie] [GND ] Hoffmann, Paul [Darsteller/in] [GND ] Kuzmany, Elfriede [Darsteller/in] [GND ] Wussow, Klausjürgen [Darsteller/in] [GND ] Böckmann, Gerd [Darsteller/in] [GND ] Stiegler, Isolde [Darsteller/in] [GND ] Schuh, Ursula [Übersetzer/in/Dolmetscher/in] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] ORF Landesstudio Salzburg [Produzent] |
| Datum |
1975.10.25 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Gesamtwerk/Reihe | Die ganze Welt ist Bühne ; Prominente spielen ihre Lieblingsmelodien |
Information
Inhalt
Mit diesem Stück wollte O'Neill die Tragödie seines Elternhauses schreiben. Es spielt an einem einzigen Tag und schildert das Leben und die inneren Qualen der Familie Tyrone: des erfolgreichen, krankhaft geizigen Vater James, der morphiumsüchtigen Mutter Mary, des Sohnes Jamey, der, Schauspieler ohne innere Überzeugung, dem Alkohol und den Dirnen verfallen ist, und des Sohnes Edmund, der nach Abenteuern und Ausschweifungen mittellos und lungenkrank wieder nach Hause zurückgekehrt ist.
O'Neill hat das Stück seiner Frau Carlotta zum 12. Hochzeitstag geschenkt: "... Ich übergebe Dir das Manuskript dieses Spiels um altes Leid. Es mag ein arg unpassendes Geschenk scheinen für einen Tag, der das Glück feiert. Ich meine es als Huldigung an Deine Liebe und Rücksicht, die mir den Glauben an die Liebe gaben und die Kraft, mich endlich meinen Toten zu stellen und dies Stück zu schreiben - mit tiefem Mitleid und Verständnis und Vergebung für alle vier gejagten Tyrones." 1940/41 vollendet, wurde dies autobiographische Spätwerk erst 1956, zwei Jahre nach O'Neills Tod, uraufgeführt.
O'Neill hat das Stück seiner Frau Carlotta zum 12. Hochzeitstag geschenkt: "... Ich übergebe Dir das Manuskript dieses Spiels um altes Leid. Es mag ein arg unpassendes Geschenk scheinen für einen Tag, der das Glück feiert. Ich meine es als Huldigung an Deine Liebe und Rücksicht, die mir den Glauben an die Liebe gaben und die Kraft, mich endlich meinen Toten zu stellen und dies Stück zu schreiben - mit tiefem Mitleid und Verständnis und Vergebung für alle vier gejagten Tyrones." 1940/41 vollendet, wurde dies autobiographische Spätwerk erst 1956, zwei Jahre nach O'Neills Tod, uraufgeführt.