Die ganze Welt ist Bühne
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Katalogzettel
| Titel | Die ganze Welt ist Bühne |
| Titelzusatz |
Ein verdienter Staatsmann |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Eliot, T. S. [Text]
Fischer, Hans Conrad [Regie] [GND ] Mikulicz, Hilde [Darsteller/in] [GND ] Heintel, Kurt [Darsteller/in] [GND ] Probst, Herbert [Darsteller/in] [GND ] Balser, Ewald [Darsteller/in] [GND ] Ginsberg, Ernst [Darsteller/in] [GND ] Nicoletti, Susi [Darsteller/in] [GND ] Flickenschildt, Elisabeth [Darsteller/in] [GND ] Stark, Horst [Darsteller/in] [GND ] Fried, Erich [Übersetzer/in/Dolmetscher/in] [GND ] ORF Landesstudio Salzburg [Produzent] Schweizer Radio DRS [Produzent] SWF [Produzent] ORF Radio Österreich 1 [Sextett] |
| Datum |
1975.05.31 [Sendedatum] 1961.09.26 [Erst-Sendedatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
TSO [Tonband auf Spule (ohne Angabe der Spuren)] |
| Signatur | 10-24583_d |
Information
Inhalt
In seinem Schauspiel "Ein verdienter Staatsmann", vielleicht dem reifsten und menschlich tiefsten Werk des englischen Nobelpreisträgers, dringt Thomas Stearns Eliot jenseits aller intellektuellen Formulierungskunst, die für seine früheren Dramen charakteristisch ist, zu höchster dichterischer Einfachheit vor. Das Thema des Stücks ist die Bewältigung der eigenen Vergangenheit. Das Leben hält Abrechnung mit dem "verdienten Staatsmann" Lord Claverton, und er selbst hält Abrechnung mit dem Leben. Über allem aber steht die Erkenntnis, daß der Mensch sich selbst nicht entfliehen kann, ob er anonym in dieser Welt wirkt oder berühmt unter seinen Zeitgenossen steht. Komödienhaftes und Tragisches stehen hier nebeneinander, gleichnishaft für das Leben. Auch dieses Stück Eliots ist ein Versdrama, doch sind Worte so sorgfältig gewählt und die Rhythmen so zurückhaltend behandelt, daß die Versnatur des Stücks kaum zu bemerken ist.