Land der Gräben – Settele erkundet ein gespaltenes Österreich
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Katalogzettel
| Titel | Land der Gräben – Settele erkundet ein gespaltenes Österreich |
| Titelzusatz |
DOKeins |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Settele, Hanno [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.06.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13379 |
Information
Inhalt
„DOKeins“ über das „Land der Gräben – Settele erkundet ein gespaltenes Österreich“
Österreich, Land der Berge, Land der Gräben. Die Gesellschaft ist gespalten, das hat die Bundespräsidentenwahl gezeigt. Aber es gibt nicht nur einen Graben, der sich durch Österreich zieht.
Die Egoisten verstehen die Moralisten nicht. Männer und Frauen streiten sich mit Feministinnen. Die Armen und die Reichen finden keinen Mittelweg. Die vom Land sind wütend auf die aus der Stadt. Die Jungen klagen die Alten an. Die Populisten und die sogenannten Gutmenschen können sich auf nichts einigen. Und einige wenden sich sogar komplett vom Staat ab. In der jüngsten „DOKeins“-Ausgabe am Mittwoch, dem 14. Juni 2017, besucht Hanno Settele ein „Land der Gräben – Settele erkundet ein gespaltenes Österreich“.
Settele reist dabei durchs Land und erkundet die Gräben in der Gesellschaft. Sein erstes Ziel: Neuhaus am Klausenbach, die südlichste Gemeinde im Burgenland. 930 Menschen leben hier, die meisten sind schon älter, weil die Jungen in die Stadt ziehen. Das Dorf stirbt aus. Settele trifft einen ehemaligen Gastwirt, der sein Wirtshaus zusperren musste, weil keine Gäste mehr kamen. Am Stammtisch erfährt Settele, dass die Dorfbewohner vor allem auf eine Bevölkerungsgruppe in Österreich wütend sind: die Wiener. Hat die Jugend im Dorf noch eine Zukunft?
Hanno Settele im Gespräch mit den Bewohnern Neuhaus am Klausenbach im Sürdburgenland.
Kein Ereignis hat Österreich so gespalten wie die Flüchtlingsbewegung. „DOKeins“ besucht ein Volksfest in Arndorf. Dort hat man größtenteils schon Verständnis für die geflohenen Menschen, es seien nur zu viele von ihnen da. Einer, der sie über die Grenze gebracht hat, ist Kurto Wendt. Er hat den „Schienenersatzverkehr“ – private Autokonvois – organisiert und Flüchtlinge über die ungarische Grenze gebracht. Diesmal holt er Settele ab und erzählt, was er erlebt hat und wie die Menschen auf seine Aktion reagiert haben.
Hanno Settele lässt sich von Kurto Wendt von Ungarn nach Österreich fahren. Kurto Wendt hat 2015 den Konvoi für Flüchtlinge organisiert.
Nächster Halt auf der Reise durch das gespaltene Land: Wien. Mit Autorin und Journalistin Angelika Hager spricht Settele über Feminismus und das „Retroweibchen“. Stephanie ist so eines. Sie studiert Medizin, will aber eigentlich keine Ärztin, sondern viel lieber Hausfrau und Mutter werden. Ganz anders denken Uta, Sarah und Lisi. Sie sind Teil eines Street Art-Kollektivs und betreiben feministischen Aktivismus, plakatieren im öffentlichen Raum gegen sexuelle Belästigung und machen sich für die Frauen stark.
Hanno Settele im Gespräch mit Angelika Hager, aka Polly Adler über die Spaltungslinien zwischen Frau und Mann.
Auf seiner Reise durch Österreich unterhält sich Settele auch mit Joe Kreissl, einem Staatsverweigerer, für den die Republik Österreich gar nicht existiert. Settele untersucht außerdem gemeinsam mit dem Autor Bernhard Winkler und dem ehemaligen ÖVP-Politiker Andreas Khol den Spalt zwischen jungen und alten Menschen. Hier geht es längst nicht mehr nur um Musik und Mode, sondern um Macht und Geld. In Velden am Wörthersee treffen Moralisten und Egoisten aufeinander. Und dann gibt es noch einen sehr alten Graben: Arme gegen Reiche. Settele trifft unter anderem Gerald Hörhan, den Investment Punk. Und der sagt: Die meisten Armen sind selbst schuld an ihrer Situation.
Politik- und Rechtswissenschafterin Kathrin Stainer-Hämmerle begleitet Settele als Expertin durch die Sendung und das gespaltene Land. Gemeinsam beantworten sie die Fragen: Warum gibt es heute so viele Gräben in Österreich? Warum sind sie so groß und so tief? Und wie kann man die Gräben überwinden?
Österreich, Land der Berge, Land der Gräben. Die Gesellschaft ist gespalten, das hat die Bundespräsidentenwahl gezeigt. Aber es gibt nicht nur einen Graben, der sich durch Österreich zieht.
Die Egoisten verstehen die Moralisten nicht. Männer und Frauen streiten sich mit Feministinnen. Die Armen und die Reichen finden keinen Mittelweg. Die vom Land sind wütend auf die aus der Stadt. Die Jungen klagen die Alten an. Die Populisten und die sogenannten Gutmenschen können sich auf nichts einigen. Und einige wenden sich sogar komplett vom Staat ab. In der jüngsten „DOKeins“-Ausgabe am Mittwoch, dem 14. Juni 2017, besucht Hanno Settele ein „Land der Gräben – Settele erkundet ein gespaltenes Österreich“.
Settele reist dabei durchs Land und erkundet die Gräben in der Gesellschaft. Sein erstes Ziel: Neuhaus am Klausenbach, die südlichste Gemeinde im Burgenland. 930 Menschen leben hier, die meisten sind schon älter, weil die Jungen in die Stadt ziehen. Das Dorf stirbt aus. Settele trifft einen ehemaligen Gastwirt, der sein Wirtshaus zusperren musste, weil keine Gäste mehr kamen. Am Stammtisch erfährt Settele, dass die Dorfbewohner vor allem auf eine Bevölkerungsgruppe in Österreich wütend sind: die Wiener. Hat die Jugend im Dorf noch eine Zukunft?
Hanno Settele im Gespräch mit den Bewohnern Neuhaus am Klausenbach im Sürdburgenland.
Kein Ereignis hat Österreich so gespalten wie die Flüchtlingsbewegung. „DOKeins“ besucht ein Volksfest in Arndorf. Dort hat man größtenteils schon Verständnis für die geflohenen Menschen, es seien nur zu viele von ihnen da. Einer, der sie über die Grenze gebracht hat, ist Kurto Wendt. Er hat den „Schienenersatzverkehr“ – private Autokonvois – organisiert und Flüchtlinge über die ungarische Grenze gebracht. Diesmal holt er Settele ab und erzählt, was er erlebt hat und wie die Menschen auf seine Aktion reagiert haben.
Hanno Settele lässt sich von Kurto Wendt von Ungarn nach Österreich fahren. Kurto Wendt hat 2015 den Konvoi für Flüchtlinge organisiert.
Nächster Halt auf der Reise durch das gespaltene Land: Wien. Mit Autorin und Journalistin Angelika Hager spricht Settele über Feminismus und das „Retroweibchen“. Stephanie ist so eines. Sie studiert Medizin, will aber eigentlich keine Ärztin, sondern viel lieber Hausfrau und Mutter werden. Ganz anders denken Uta, Sarah und Lisi. Sie sind Teil eines Street Art-Kollektivs und betreiben feministischen Aktivismus, plakatieren im öffentlichen Raum gegen sexuelle Belästigung und machen sich für die Frauen stark.
Hanno Settele im Gespräch mit Angelika Hager, aka Polly Adler über die Spaltungslinien zwischen Frau und Mann.
Auf seiner Reise durch Österreich unterhält sich Settele auch mit Joe Kreissl, einem Staatsverweigerer, für den die Republik Österreich gar nicht existiert. Settele untersucht außerdem gemeinsam mit dem Autor Bernhard Winkler und dem ehemaligen ÖVP-Politiker Andreas Khol den Spalt zwischen jungen und alten Menschen. Hier geht es längst nicht mehr nur um Musik und Mode, sondern um Macht und Geld. In Velden am Wörthersee treffen Moralisten und Egoisten aufeinander. Und dann gibt es noch einen sehr alten Graben: Arme gegen Reiche. Settele trifft unter anderem Gerald Hörhan, den Investment Punk. Und der sagt: Die meisten Armen sind selbst schuld an ihrer Situation.
Politik- und Rechtswissenschafterin Kathrin Stainer-Hämmerle begleitet Settele als Expertin durch die Sendung und das gespaltene Land. Gemeinsam beantworten sie die Fragen: Warum gibt es heute so viele Gräben in Österreich? Warum sind sie so groß und so tief? Und wie kann man die Gräben überwinden?