Kreuz und Quer [2019.05.28]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2019.05.28] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2019.05.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13393 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Weltuntergang - Wie Kiribati im Meer versinkt
Wenn der weltweite Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der Klimaerwärmung weiterhin andauert, wird der Inselstaat Kiribati im Zentralpazifik zwischen 2060 und 2070 im Meer versinken. Anote Tong, von 2003 bis 2016 Präsident von Kiribati, kämpft für die Zukunft des Inselvolkes. Mit nüchternem Realitätssinn hat er Neuseeland und die Republik Fidschi gebeten, die Menschen aufzunehmen, die durch die Überflutung ihre Heimat verlieren werden.
Wenn der weltweite Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der Klimaerwärmung weiterhin andauert, wird der Inselstaat Kiribati im Zentralpazifik zwischen 2060 und 2070 im Meer versinken. Anote Tong, von 2003 bis 2016 Präsident von Kiribati, kämpft für die Zukunft des Inselvolkes. Mit nüchternem Realitätssinn hat er Neuseeland und die Republik Fidschi gebeten, die Menschen aufzunehmen, die durch die Überflutung ihre Heimat verlieren werden.
Die Waldmenschen
An den äußersten Rand der Gesellschaft gedrängt und gewaltsam ihrer Lebensgrundlage beraubt: Die Guarani, Brasiliens größte indigene Volksgruppe, ringen verzweifelt um den Grund und Boden ihrer Ahnen. Die „Waldmenschen“, wie die Guarani genannt werden, stehen der Rodung von Regenwäldern machtlos gegenüber. Agrokonzerne und Großgrundbesitzer teilen sich die Landflächen auf – während die Indios gegen ihren Willen in Reservaten ihr Dasein fristen müssen. Regisseur Gernot Lercher hat die Guarani im Staat Mato Grosso do Sul besucht, und zeigt in seiner Dokumentation nicht nur ihren schmerzhaften Kampf um ein Stück Erde, sondern schildert auch ihre tiefe, spirituelle Verbundenheit mit der Natur. Denn die Guarani sehen sich als Beschützer des Waldes und seiner Bäume, und verstehen diese als beseelte Lebewesen.
An den äußersten Rand der Gesellschaft gedrängt und gewaltsam ihrer Lebensgrundlage beraubt: Die Guarani, Brasiliens größte indigene Volksgruppe, ringen verzweifelt um den Grund und Boden ihrer Ahnen. Die „Waldmenschen“, wie die Guarani genannt werden, stehen der Rodung von Regenwäldern machtlos gegenüber. Agrokonzerne und Großgrundbesitzer teilen sich die Landflächen auf – während die Indios gegen ihren Willen in Reservaten ihr Dasein fristen müssen. Regisseur Gernot Lercher hat die Guarani im Staat Mato Grosso do Sul besucht, und zeigt in seiner Dokumentation nicht nur ihren schmerzhaften Kampf um ein Stück Erde, sondern schildert auch ihre tiefe, spirituelle Verbundenheit mit der Natur. Denn die Guarani sehen sich als Beschützer des Waldes und seiner Bäume, und verstehen diese als beseelte Lebewesen.