Kreuz und Quer [2019.06.18]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2019.06.18] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2019.06.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13642 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Jesus und seine Jüngerinnen
Das Christentum ist von Männern geprägt. Nur Männer können Priester und Bischöfe werden. Sie sind es, die die kirchliche Hierarchie beherrschen. Doch war das wirklich immer so? Die zwei britischen Historikerinnen Helen Bond und Joan Taylor sind archäologischen Hinweisen nachgegangen, haben historische Quellen untersucht und sind dabei auf sehr spannende Erkenntnisse gestoßen.
Das Christentum ist von Männern geprägt. Nur Männer können Priester und Bischöfe werden. Sie sind es, die die kirchliche Hierarchie beherrschen. Doch war das wirklich immer so? Die zwei britischen Historikerinnen Helen Bond und Joan Taylor sind archäologischen Hinweisen nachgegangen, haben historische Quellen untersucht und sind dabei auf sehr spannende Erkenntnisse gestoßen.
Mit Rucksack leichter werden
Pilgern liegt im Trend – langes Gehen entspannt Körper und Geist. Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg, um aus dem Alltag auszusteigen, gewohnte Lebensweisen zu überdenken, für etwas zu bitten oder zu danken, ihre Sehnsucht nach Ruhe und Frieden zu stillen. Für die Bewohner und Bewohnerinnen der obersteirischen Stadt Judenburg hat das Pilgern schon eine lange Tradition. Im 16. Jahrhundert haben die Bürger und Bürgerinnen der Stadt ein Gelöbnis abgelegt, und damit ihren Dank für die Erfahrung von Erretung aus Not und die Bitte um Schutz ausgedrückt. Sie haben versprochen, dass sie fortan, alle drei Jahre von Judenburg ins kärntnerische Maria Waitschach und wieder zurück pilgern. 47 Kilometer zu Fuß – bei Tag und bei Nacht. Bis heute ist die Waitschacher Wallfahrt nie eine rein kirchliche Veranstaltung gewesen, sondern immer ein Wunsch und Anliegen der Judenburger Bürger und Bürgerinnen. Vor wenigen Wochen sind rund 400 von ihnen wieder aufgebrochen. Für viele von ihnen ist die dreitägige Wallfahrt der einzige Bezugspunkt, den sie noch zur Kirche haben. Warum nehmen Menschen diese Strapazen auf sich? Welche Bedeutung hat für sie ein Gelübde? Welche Bitten und Anliegen nehmen sie mit auf den Weg? Wofür wollen sie danken?
Pilgern liegt im Trend – langes Gehen entspannt Körper und Geist. Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg, um aus dem Alltag auszusteigen, gewohnte Lebensweisen zu überdenken, für etwas zu bitten oder zu danken, ihre Sehnsucht nach Ruhe und Frieden zu stillen. Für die Bewohner und Bewohnerinnen der obersteirischen Stadt Judenburg hat das Pilgern schon eine lange Tradition. Im 16. Jahrhundert haben die Bürger und Bürgerinnen der Stadt ein Gelöbnis abgelegt, und damit ihren Dank für die Erfahrung von Erretung aus Not und die Bitte um Schutz ausgedrückt. Sie haben versprochen, dass sie fortan, alle drei Jahre von Judenburg ins kärntnerische Maria Waitschach und wieder zurück pilgern. 47 Kilometer zu Fuß – bei Tag und bei Nacht. Bis heute ist die Waitschacher Wallfahrt nie eine rein kirchliche Veranstaltung gewesen, sondern immer ein Wunsch und Anliegen der Judenburger Bürger und Bürgerinnen. Vor wenigen Wochen sind rund 400 von ihnen wieder aufgebrochen. Für viele von ihnen ist die dreitägige Wallfahrt der einzige Bezugspunkt, den sie noch zur Kirche haben. Warum nehmen Menschen diese Strapazen auf sich? Welche Bedeutung hat für sie ein Gelübde? Welche Bitten und Anliegen nehmen sie mit auf den Weg? Wofür wollen sie danken?