89905 Sudetendeutsche und Tschechen
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Katalogzettel
| Titel | 89905 Sudetendeutsche und Tschechen |
| Titelzusatz |
Teil 1: Geschichte, Fakten Teil 2: Geschichte und Perspektiven: Eine Herausforderung für Europa |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur - Medienservice [Label]
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| Datum |
2000 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Dokumentation ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
VKAVHS [Videokassette, VHS] |
| Signatur | VC-01413 |
Information
Inhalt
Jahrhunderte hindurch lebten die Tschechen und Deutsche meist friedlich zusammen. Das Ende der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn 1918 und der Friedensvertrag von St. Germain 1919 trennten die sudetendeutschen Siedlungsgebiete von Österreich ab. In der Zwischenkriegszeit dominierte die tschechoslowakische Bevölkerung über die Minderheiten. Die Machtergreifung Hitlers 1933 in Deutschland bewirkte eine Radikalisierung der Volkstumspolitik in Europa. Mit dem Münchener Abkommen 1938, der Okkupation Tschechiens 1939 durch das Deutsche Reich verschärfte sich die internationale Situation. Während des Zweiten Weltkrieges stellten die tschechoslowakische Exilregierung in London und die Alliierten die Weichen für die Aussiedlung der Sudetendeutschen und Ungarn. Unter grauenvollen Umständen wurden über drei Millionen Sudetendeutsche 1945/1946 auf Grund der Beneš-Dektrete aus ihrer angestammten Heimat vertrieben, enteignet und ausgesiedelt. Sie fanden in Deutschland, Österreich und in Übersee eine neue Heimat.