Mango
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Katalogzettel
| Titel | Mango |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Wäger, Elisabeth [Text]
[GND
]
Messner, Angelika [Inszenierung] Haltmeyer, Marc [Bühnenbild] Weicken, Isabel [Darsteller/in] [GND ] Volkstheater Wien [Veranstalter] |
| Datum |
2001.04.25 [Aufführungssdatum] 2001.04.05 [Erstaufführung] |
| Ort |
Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
|
| Schlagworte | Theater ; Drama ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
ISO-Image [von-DVD] DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-13179 12-13179 |
Information
Inhalt
Eine Frau schreibt einen Roman. Nein, eine Romanfirma produziert einen Frauenroman, präziser eine Romanchefin und eine Schreibangestellte schreiben und tippen arbeitsteilig an einem Frauenroman. Automatisch und geradezu im Akkord arbeiten die beiden, Schreibunternehmerin und Schreibarbeitnehmerin, die ein und die selbe sind, am literarischen Produkt Frauenroman. Kreativwirtschaftlich sozusagen.
Elisabeth Wägers ironisch-verzweifelter Schriftstellerinnenmonolog hat seit seiner Entstehung vor einigen Jahren an Aktualität und Reichweite zugelegt. Lakonisch und witzig schildert sie die doppelbelastete Selbstausbeutung, die bis vor kurzem noch als das zweifelhafte Privileg von Schriftstellerinnen und anderen Künstlerinnen galt und nun unter dem Etikett der Selbständigkeit immer breiteren Kreisen angetragen wird.
Natürlich beschränkt sich das Stück Elisabeth Wägers nicht auf diese eine, beinahe kabarettistische Ebene. Ohne Larmoyanz erzählt es von Abhängigkeiten, vom mühsamen Kampf gegen sie und von den Wunden, die dieser Kampf geschlagen hat.
Elisabeth Wägers ironisch-verzweifelter Schriftstellerinnenmonolog hat seit seiner Entstehung vor einigen Jahren an Aktualität und Reichweite zugelegt. Lakonisch und witzig schildert sie die doppelbelastete Selbstausbeutung, die bis vor kurzem noch als das zweifelhafte Privileg von Schriftstellerinnen und anderen Künstlerinnen galt und nun unter dem Etikett der Selbständigkeit immer breiteren Kreisen angetragen wird.
Natürlich beschränkt sich das Stück Elisabeth Wägers nicht auf diese eine, beinahe kabarettistische Ebene. Ohne Larmoyanz erzählt es von Abhängigkeiten, vom mühsamen Kampf gegen sie und von den Wunden, die dieser Kampf geschlagen hat.