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Wittgensteins Neffe

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Katalogzettel

Titel Wittgensteins Neffe
Titelzusatz "Wittgensteins Neffe" (1982/2001) Dramatisierung der Erzählung von Thomas Bernhard
Mitschnitt des Wiener Volkstheaters für interne Dokumentationszwecke
Spieldauer 01:44:11
Urheber/innen Bernhard, Thomas [Text] [GND]
Mitwirkende Bernhard, Thomas [Text] [GND ]
Guinand, Patrick [Inszenierung]
Albert, Pierre [Bühnenbild]
Gary, Hervé [Mitarbeiter/in]
Böhm, Toni [Darsteller/in] [GND ]
Boric, Hasija [Darsteller/in] [GND ]
Volkstheater Wien [Produzent]
Datum 2001.04.11 [Aufführungssdatum]
2001.03.29 [Erstaufführung]
Ort Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
Schlagworte Theater ; Literatur ; Kultur ; Drama ; Prosa ; Unveröffentlichte Aufnahme
Örtliche Einordnung Bundesland / Wien
Österreich
21. Jahrhundert - Nullerjahre
Typ video
Format ISO-Image [von-DVD]
DFFLV [Dateiformat: FLV]
DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, 12-13464_k02, 12-13464, 12-13464 12-13464
Medienart FLV-Videodatei

Information

Inhalt

Es ist die Geschichte einer Freundschaft. Bei einem Sanatoriumsaufenthalt vertiefte sich Thomas Bernhards Freundschaft mit Paul Wittgenstein, die in leidenschaftlichen Diskussionen über Musik begonnen hatte. Paul Wittgenstein, der Neffe Ludwig Wittgensteins, entstammte einer der reichsten Familien Österreichs. Er besuchte das Theresianum in Wien und studierte Mathematik. Seit seinem 35. Lebensjahr brach seine Nervenkrankheit immer wieder durch. Anfänglich finanziell sehr gut gesichert, verschenkte er sein Vermögen unbekümmert an Freunde und Arme, bis er selber in Armut dahinvegetierte. In seinen letzten Lebensjahren vereinsamte er mehr und mehr, nur noch mit seinem Freund Thomas Bernhard verbunden. Bernhards Notizen sind zur Sterbegeschichte des Paul Wittgenstein geworden. Zwölf Jahre hindurch hatte Bernhard das Sterben seines Freundes beobachtet. Und durch diese Beobachtung hat sich auch die Selbstbeobachtung Thomas Bernhards verschärft – so dass durch den Porträtierten auch das Bild des Porträtisten starke Konturen gewinnt. Patrick Guinands Adaption von „Wittgensteins Neffe“ wurde 1991 mit großem Erfolg in Paris uraufgeführt und in Rom nachgespielt. Sie verdankt ihre Entstehung einem prägenden Gespräch mit dem Autor 1985 in Ohlsdorf.

Sammlungsgeschichte

Sammlung Volkstheater

Anmerkungen zum Inhalt

Aufnahmesituation der Sammlung Volkstheater

Art der Aufnahme

Theatermitschnitte

Technische Anmerkungen

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

Download


Metadaten

Verortung in der digitalen Sammlung

Schlagworte

Theater , Literatur , Kultur , Drama , Prosa , Unveröffentlichte Aufnahme

Teil der Sammlung

Sammlung Volkstheater
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