Gehen - Bleiben
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Katalogzettel
| Titel | Gehen - Bleiben |
| Titelzusatz |
"Gehen - Bleiben" Dramatisierung der Tagebücher von Viktor Klemperer durch Katrin Kazubko Mitschnitt des Wiener Volkstheaters für interne Dokumentationszwecke |
| Spieldauer | 01:29:58 |
| Urheber/innen |
Klemperer, Victor [Text]
[GND]
Kazubko, Katrin [Bearbeiter/in] |
| Mitwirkende |
Klemperer, Victor [Text]
[GND
]
Kazubko, Katrin [Bearbeiter/in] Rigauer, Gerd [Darsteller/in] Volkstheater Wien [Produzent] |
| Datum |
2007.10.09 [Erstaufführung] |
| Ort |
Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
|
| Schlagworte | Literatur ; Theater ; Kultur ; Gesellschaft ; Politik ; Drama ; Prosa ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Parteien - historisch / NSDAP ; Marxismus und Kommunismus ; Kalter Krieg ; Judentum ; Antisemitismus ; Völkermord und Holocaust ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
Österreich |
|
21. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | video |
| Format |
ISO-Image [von-DVD] DFFLV [Dateiformat: FLV] DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 12-13560_k02, 12-13560, 12-13560 12-13560 |
| Medienart | FLV-Videodatei |
Information
Inhalt
Der Romanist Victor Klemperer ist in Nazi-Deutschland geblieben, obwohl er als Jude ständig um sein Leben fürchten musste. Gehen war für ihn keine Alternative, die deutsche Sprache war sein Handwerkszeug, die deutsche Kultur seine Heimat. Bleiben aber bedeutete Arbeitsverbot, Erniedrigung und Todesangst. So versuchte er, sich unsichtbar zu machen und fand in seinem Tagebuch eine Überlebensaufgabe: „Ich will bezeugen, das ist meine persönliche Heldentat". Als Überlebender fand er später Anerkennung in der DDR. An seine wissenschaftliche Karriere konnte er anknüpfen. Doch wieder musste er sich fragen, in der DDR bleiben oder in die BRD gehen? Die Bühnenfassung der Tagebücher gibt Einblick in den Alltag eines Juden in Nazideutschland zwischen politischer Analyse, blanken Überlebensstrategien und immer wieder aufflammendem schwarzen Humor. Und gleichzeitig stellt GEHEN-BLEIBEN die grundsätzliche Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen in seiner Zeit. Gab es für Victor Klemperer überhaupt eine freie Entscheidung?