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Herrn Walsers Raben

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Katalogzettel

Titel Herrn Walsers Raben
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Franz, Siegfried [Komponist/in] [GND ]
Hildesheimer, Wolfgang [Text] [GND ]
Schröder-Jahn, Fritz [Regie] [GND ]
Lothar, Hanns [Darsteller/in] [GND ]
Flickenschildt, Elisabeth [Darsteller/in] [GND ]
Carstens, Lina [Darsteller/in] [GND ]
Domin, Friedrich [Darsteller/in] [GND ]
Norddeutscher Rundfunk [Produzent]
Bayerischer Rundfunk [Produzent]
Datum 1959 [Produktionsdatum]
1960.03.08 [Erst-Sendedatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format TSV18sp95 [Tonband auf Spule, Vollspur (18 cm); SP, 9,5 cm/s]
Sprache Deutsch
Signatur 10-20856

Information

Inhalt

Herr Walser hat eine höchst seltene Fähigkeit, die man mit gutem Recht als Zauberei bezeichnen kann, und die außer ihm nur noch sein Onkel Fabian besitzt. Fabian ist deshalb der einzige in der großen Verwandtschaft, vor dem sich Herr Walser in acht nehmen müsste. Vor Tante Cosima, die ihn in seinem einsam gelegenen Landhaus besucht und erpressen möchte, braucht er sich nicht zu fürchten; auch ihr Leibgardist imponiert ihm nicht. Tantchen Cosima ist eine hämisch-feindselige Person und glaubt, den missratenen Neffen vieler Morde an lieben Verwandten überführt zu haben. Herr Walser kann sich ihrer ohne großen Schwierigkeiten entledigen, wenn er will. Es muss ihm nur gelingen, seine Gesprächspartnerin aus der Ruhe zu bringen, in Aufregung zu versetzen, dann kann er seine einmalige Methode anwenden: Zeugen für ihre verblüffende Wirkung sind die Raben, die um das Haus kreisen und mit ihrem Gekrächze alle Besucher etwas nervös machen - nur Herr Walser hört ihre Stimmen mit einer seltsamen Befriedigung.

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