Bitte entschuldigen Sie die Störung
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | Bitte entschuldigen Sie die Störung |
| Titelzusatz |
Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hoffmann, Bruno [Regie]
ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.09.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-14700 |
Information
Inhalt
Der Künstler widmet sich der Bedeutung der Leerstellen des Systems Fernsehen, indem er die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause, den Umgang der Fernsehmacher mit Störungen, und die Defekte und ihre Rückschlüsse auf die Machart von Systemen reflektiert.
Erwartungsvoll auf einen schwarzen Bildschirm zu starren, kann unangenehm werden. Haben wir Angst vor der Stille, weil wir dann uns selbst hören?
Und senden Fernsehsender, im Falle einer auftretenden Störung, meist deshalb ein anderes Signal aus, um das Publikum vor der Reflektion auf sich selbst zu bewahren? Das Signal, das die Pause füllt, die nach der Störung auftritt, weist durchaus kreatives Potential auf: Folien mit Entschuldigung und Musik hinterlegt, bei längeren Störungen wird ein Ersatzprogramm gesendet, sogenannte Lückenfüller. Anfangs waren diese meist kurze Filme frei von jeder Erzählung und an jeder beliebigen Stelle unterbrechbar, was eine Rückkehr zum ursprünglichen Programm erlaubte. Bald wurden aber auch kurze Dokumentarfilme gedreht, die mehr Unterhaltungswert und Information boten.
Defekte lassen Rückschlüsse auf die Machart von Systemen zu. Wenn etwas kaputt geht, offenbart sich, was im heilen Zustand verborgen blieb.
Der Künstler Bruno Hoffmann reflektiert über die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause. Wie ging und geht das Fernsehen damit um? Und gibt es heute, im digitalen Zeitalter, überhaupt noch ungewollte Störungen im Fernsehen?
Bruno Hoffmann studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Graf und Daniel Richter. In seinen Arbeiten beschreitet er den Grat zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Fasziniert von der Ästhetik des Ungeordneten in urbanen, chaotischen oder katastrophalen Situationen lässt Bruno Hoffmann dem Pinselstrich freien Lauf und schafft dennoch Realistisches.
Erwartungsvoll auf einen schwarzen Bildschirm zu starren, kann unangenehm werden. Haben wir Angst vor der Stille, weil wir dann uns selbst hören?
Und senden Fernsehsender, im Falle einer auftretenden Störung, meist deshalb ein anderes Signal aus, um das Publikum vor der Reflektion auf sich selbst zu bewahren? Das Signal, das die Pause füllt, die nach der Störung auftritt, weist durchaus kreatives Potential auf: Folien mit Entschuldigung und Musik hinterlegt, bei längeren Störungen wird ein Ersatzprogramm gesendet, sogenannte Lückenfüller. Anfangs waren diese meist kurze Filme frei von jeder Erzählung und an jeder beliebigen Stelle unterbrechbar, was eine Rückkehr zum ursprünglichen Programm erlaubte. Bald wurden aber auch kurze Dokumentarfilme gedreht, die mehr Unterhaltungswert und Information boten.
Defekte lassen Rückschlüsse auf die Machart von Systemen zu. Wenn etwas kaputt geht, offenbart sich, was im heilen Zustand verborgen blieb.
Der Künstler Bruno Hoffmann reflektiert über die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause. Wie ging und geht das Fernsehen damit um? Und gibt es heute, im digitalen Zeitalter, überhaupt noch ungewollte Störungen im Fernsehen?
Bruno Hoffmann studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Graf und Daniel Richter. In seinen Arbeiten beschreitet er den Grat zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Fasziniert von der Ästhetik des Ungeordneten in urbanen, chaotischen oder katastrophalen Situationen lässt Bruno Hoffmann dem Pinselstrich freien Lauf und schafft dennoch Realistisches.