Probeaufnahmen für Plattengrüße, Schnipsel u.ä. (Studio Schwendt 024)
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Katalogzettel
| Titel | Probeaufnahmen für Plattengrüße, Schnipsel u.ä. (Studio Schwendt 024) |
| Titelzusatz |
Trichterversuche |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Studio Maria Schwendt [Produzent]
|
| Datum |
1942.08.10 |
| Ort |
Wien
|
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | audio |
| Format |
SFOSSD [Sonderformat: Selbstschnittfolie, Decelith] DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Nummern |
408 16 |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 1-00604_a |
| Medienart | Historischer Tonträger |
Information
Inhalt
Diverse technische Tests (Herr Schwendt), Gesangsprobeaufnahmen mit Klavier und Trichterversuche mit Erklärungen. Herr Schwendt singt und spricht.
Eine Frau singt ein Lied mit Klavierbegleitung. Dann sagt ein Mann "danke".
Eine Frau [dieselbe Frau?] singt ein neues Lied: "Nun eilt herbei, Witz, heit're Laune" der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor":
"schlecht sind sie,
Dass man sie gar genug nicht quälen kann!
Vor allem jener dicke Schlemmer,
Der uns verführen will! - Hahahaha!
Er soll es büssen!
Doch wenn er kommt -"
Danach folgt ein weiteres Lied der Sängerin mit Klavierbegleitung.
Sprecher 1-m: "Zwetschkerl, das ist eine frische Nadel. So also heute am 10. August 1942 mach ich den ersten Versuch mit einem Trichter nach Angabe des Herr Kapellmeisters Kovska. Er vermutet nämlich, dass mit dem Trichter die Sache besser funktioniert, speziell bei Damenstimmen, dass die voll und laut singen können und, dass trotzdem der Nachhall des Zimmers nicht üppig wird. Sodass die Töne schön rein und tadellos zu hören sind. So, ich hab einen ganz einen schönen Ausschlag, bei mir schlagt's wenn ich normal spreche bis zur Mitte und wenn ich lauter spreche so wie jetzt hab ich sogar Endausschlag. Also ich werd jetzt etwas singen. [beginnt zu singen] [unverständlich] Wie ein alter Dienstmann, wenn ich nicht mehr schieben kann, fang ich halt zum Singen an. [hört zu singen auf] Und der Bandit der Michel, der steht da unten, und kommt nicht singen. Der ist ein geborener Volkssänger, und der will mir scheint nichts machen. Was?"
[im Hintergrund hört man jemanden sprechen]
S1-m: "Der lacht, jaja, der lacht sich ins Fäustchen, der ist hinterfotzig, der lacht sich ins Fäustchen. Also Michel-Katzerl [oder ein anderer Kosename?] ich komm und tu's jetzt anhören, ja?"
Eine Frau [dieselbe Frau?] singt ein neues Lied: "Nun eilt herbei, Witz, heit're Laune" der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor":
"schlecht sind sie,
Dass man sie gar genug nicht quälen kann!
Vor allem jener dicke Schlemmer,
Der uns verführen will! - Hahahaha!
Er soll es büssen!
Doch wenn er kommt -"
Danach folgt ein weiteres Lied der Sängerin mit Klavierbegleitung.
Sprecher 1-m: "Zwetschkerl, das ist eine frische Nadel. So also heute am 10. August 1942 mach ich den ersten Versuch mit einem Trichter nach Angabe des Herr Kapellmeisters Kovska. Er vermutet nämlich, dass mit dem Trichter die Sache besser funktioniert, speziell bei Damenstimmen, dass die voll und laut singen können und, dass trotzdem der Nachhall des Zimmers nicht üppig wird. Sodass die Töne schön rein und tadellos zu hören sind. So, ich hab einen ganz einen schönen Ausschlag, bei mir schlagt's wenn ich normal spreche bis zur Mitte und wenn ich lauter spreche so wie jetzt hab ich sogar Endausschlag. Also ich werd jetzt etwas singen. [beginnt zu singen] [unverständlich] Wie ein alter Dienstmann, wenn ich nicht mehr schieben kann, fang ich halt zum Singen an. [hört zu singen auf] Und der Bandit der Michel, der steht da unten, und kommt nicht singen. Der ist ein geborener Volkssänger, und der will mir scheint nichts machen. Was?"
[im Hintergrund hört man jemanden sprechen]
S1-m: "Der lacht, jaja, der lacht sich ins Fäustchen, der ist hinterfotzig, der lacht sich ins Fäustchen. Also Michel-Katzerl [oder ein anderer Kosename?] ich komm und tu's jetzt anhören, ja?"