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Wacher Geist und müde Knochen - Arbeit jenseits der Pension

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Katalogzettel

Titel Wacher Geist und müde Knochen - Arbeit jenseits der Pension
Titelzusatz ORF-III-Themenmontag - Arbeit
Urheber/innen und Mitwirkende Betz, Martin [Regie] [GND ]
Obonya, Cornelius [Sprecher/in] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2016.11.14 [Sendedatum]
2015 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Arbeitsbedingungen ; Arbeitslosigkeit ; Dokumentation ; Senioren ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-14880

Information

Inhalt

Pensionsschock - muss nicht sein. Mit Perspektiven für die letzten Lebensjahrzehnte lebt man länger und auch glücklicher. Und - so weiß die Hirnforschung: denken und lernen werden im Alter in mancherlei Hinsicht besser!

Obwohl das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Österreicher derzeit 59 Jahre und 7 Monate beträgt, wollen sich immer mehr Menschen auch im hohen Alter ihre Arbeit nicht nehmen lassen. Einige von ihnen - zwischen 73 und 94 Jahren alt - stellt Regisseur Martin Betz in seinem Dokumentarfilm vor.

Arbeit wirkt lebensverlängernd

Mit ihrer Vitalität geben sie einen Ausblick auf die Arbeitswelt von morgen. „Ich möchte nicht im Bett sterben, ich würde mir einfach nur wünschen, bei der Arbeit umzufallen“, sagt etwa der 80-jährige Emmerich Beyer, der mit seiner Frau Gerlinde seit 55 Jahren eine Kaffeerösterei in Stein an der Donau betreibt. Dem Leben bis zuletzt Sinn geben möchte auch Anny Mayer-Schönberger (86), die seit 1945 ihr Kino in Zell am See führt: „Wenn ich das Kino nicht hätt’, ich weiß nicht, was ich dann machen tät’!“, sagt sie. Das Wichtigste an der Arbeit ist für sie, sich selbst und anderen Freude zu bereiten. Viele können und wollen aus ihrem Beruf nicht aussteigen, wie etwa der 94-jährige Arzt Heinrich Wallnöfer. Andere gründen jenseits der 70 noch eine neue Firma: so die 83-jährige Margot Opferkuch, die sich in Salzburg mit ihrer eigenen Apotheke einen Traum erfüllt hat.

Arbeit im Alter wirkt lebensverlängernd, weiß Personalentwickler und Seniorenberater Leopold Stieger (75) zu berichten. Ergebnisse der Hirnforschung belegen, dass im zunehmenden Alter die Fähigkeit zu denken und zu lernen nicht schlechter, sondern in mancherlei Hinsicht sogar besser wird. Ältere Menschen mögen vielleicht nicht so schnell arbeiten wie junge, dafür aber genauer.

Vlado Schmidt (85), Kampftrainer
Peter Brauchl (73), Fischzüchter
Margot Opferkuch (83), Apothekerin
Anny Mayer-Schönberger (86), Kinobesitzern
Gerlinde Beyer, Kaffeerösterin
Heinrich Wallnöfer (94), Arzt

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